Mit unseren inspirierenden Blogartikeln, Beiträgen zu unseren Produkten, Leitfäden und vielem mehr sind Sie immer auf dem Laufenden über die neuesten Trends, Einblicke und Informationen der Mobilitätsbranche.
Heimladestationen wirken zunächst wie eine hohe Investition. Unsere Analyse zeigt jedoch: Durch günstigere und stabilere Strompreise zuhause sinken die Gesamtkosten deutlich. Bereits nach rund 2,5 Jahren amortisiert sich die Infrastruktur - danach wird jede weitere Betriebsperiode zum finanziellen Vorteil. Home Charging ist damit ein zentraler Hebel für wirtschaftliches E-Flottenmanagement.
Viele Unternehmen wollen oder haben bereits ihre Flotten elektrifiziert - doch beim Laden fehlt oft die volle Kostentransparenz. Unsere Daten zeigen: Hohe Preisvarianz und Zusatzgebühren beim öffentlichen Laden erschweren die Planung und Vergleichbarkeit, insbesondere ohne Home Charging. Mit Home Charging entsteht erstmals ein vollständiges, verlässiches Kostenbild über alle Ladeorte hinweg.
Home Charging ist ein unterschätzter Effizienz- und Kostenhebel der E-Mobilität. Unsere Daten zeigen: Nicht der Strompreis, sondern Gewohnheiten bestimmen das Ladeverhalten - und genau diese Vielfalt macht faire Rückvergütung anspruchsvoll. Der Bericht zeigt, warum Pauschalen zwangsläufig zu Über- und Unterkompensation führen und wie individuelle, datenbasierte Modelle wie chargeHome echte Fairness, Transparenz und Kosteneffizienz für Fahrer:innen und Flotten ermöglichen.
Unser Produkt chargeHome nutzt Fahrzeugdaten statt Stationsdaten und ermöglicht so eine exakte, hardwareunabhängig Abrechnung von Ladevorgänge zuhause - auch an mehreren privaten Adressen. Unternehmen profitieren so von einem automatisierten, transparenten Prozess, Fahrer:innen wiederum von maximaler Flexibilität . Der Beitrag zeigt, warum fahrzeugbasierte Daten klassische Lösungen klar übertrifft.
Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Firmenflotten wird der Arbeitsplatz zum zentralen Ladeort. Doch unsere Analysen zeigen: Zwischen dem, wann geladen wird - und dem, wann es sinnvoll wäre - besteht oft eine grosse Lücke.
Wer öffentlich laden will, kennt es: Apps vergleichen, Tarife prüfen, Gebührencheck - und trotzdem fühlt man sich wie im Tarif-Dschungel. Wir zeigen dir, warum es sich lohnt, all deine Ladevorgänge über nur eine App zu steuern.
Wie beeinflusst die Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur das Ladeverhalten von E-Autofahrer:innen? Unsere aktuelle Auswertung von fast 1000 Fahrer:innen liefert spannende Erkenntnisse - besonders für Flotten.
Mazda führt zusammen mit autoSense AG europaweit «Mazda Charging» ein. Ziel ist ein einfacheres und smarteres Fahrerlebnis für sämtliche Mazda Elektrofahrzeug-Fahrer:innen in ganz Europa.
chargeSmart, die Smart Charging Lösung von autoSense, optimiert Ladevorgänge automatisch, senkt Ladekosten für Nutzer um bis zu 30% und funktioniert unabhängig von der vorhandenen Ladeinfrastruktur direkt über dieFahrzeuge.
autoSense AG und Helion chargeON haben ihren Zusammenschluss bekannt gegeben. Ziel der Fusion ist es, das Know-how beider Unternehmen zu vereinen und das Angebot an Ladelösungen für Elektrofahrzeug-Flottenkunden auszubauen.
Dank dem gebündelten Know-how und den regional verankerten Standorten kann Helion in der ganzen Schweiz alle Wünsche rund um Photovoltaik, Stromspeicher, Wärmepumpen und Elektromobilität professionell und kompetent erfüllen.
Was bietet das fleetCharge-Portal für Flottenmanager?
Flottenmanager erhalten eine zentrale Übersicht aller Ladevorgänge, können Benutzer und Fahrer-Apps verwalten und über eine klare Statistik die Ladevorgänge kontrollieren und steuern.
Können Ladevorgänge auch ohne physische Karte durchgeführt werden?
Ja, das Laden kann über die App ohne physische Karte erfolgen. Optional kann der Fahrer auch eine RFID-Ladekarte nutzen, was besonders praktisch in Bereichen mit schwacher Netzabdeckung wie Tiefgaragen ist.
Was mache ich, wenn ich meine Ladekarte verloren habe, oder nicht mehr finde?
Sie können eine neue Ladekarte bestellen. Bevor Sie Ihre neue Karte verwenden können, muss sie allerdings wieider aktiviert werden. Um eine unberechtigte Nutzung der verlorenen Ladekarte zu verhindern, wenden Sie sich bitte an unseren Kundensupport, damit die Karte gesperrt wird. Wenn Sie die Ladekarte Ihres Arbeitgebers oder eines Leasing-Unternehmens verloren haben, setzen Sie sich mit dem jeweiligen Unternehmen zusammen und besprechen dann die nächsten Schritte.
Wie kann ich eine Ladekarte bestellen?
Bei Bedarf können Sie Ihre Ladekarte einmalig kostenlos bestellen. Sobald Sie Ihre Karte erhalten haben, können Sie sie in der chargeON App hinterlegen und laden.
Kann ich auch im Ausland laden?
Ja, die chargeON App sowie die Ladekarte ist auch im Ausland einsatzfähig. Europaweit können Sie mit uns an mehr als 700'000 Stationen laden (Abdeckung ca. 90%).
Was sind die Ladeleistungen an AC/DC Steckern bei verschiedenen Fahrzeugen?
Die maximale Ladeleistung variiert je nach Fahrzeugmarke und -modell. Höherwertige Modelle unterstützen oft höhere Ladeleistungen. Die tatsächliche Ladeleistung kann aber auch durch Faktoren wie den Ladezustand der Batterie und die Umgebungstemperatur beeinflusst werden.
Lohnt sich Laden zuhause wirklich? Warum Heimladeinfrastruktur für Flotten zum Gamechanger wird
Heimladestationen wirken zunächst wie eine hohe Investition. Unsere Analyse zeigt jedoch: Durch günstigere und stabilere Strompreise zuhause sinken die Gesamtkosten deutlich. Bereits nach rund 2,5 Jahren amortisiert sich die Infrastruktur - danach wird jede weitere Betriebsperiode zum finanziellen Vorteil. Home Charging ist damit ein zentraler Hebel für wirtschaftliches E-Flottenmanagement.
2026-02-18
Die Elektrifizierung von Unternehmensflotten ist längst keine Zukunftsvision mehr. Viele Firmen haben bereits Elektrofahrzeuge eingeführt und erste Erfahrungen gesammelt. Doch eine entscheidende Frage bleibt häufig unbeantwortet: Lohnt sich die Investition in Ladeinfrastruktur zuhause für Mitarbeitende oder reicht öffentliches Laden oder Laden am Arbeitsplatz aus?
Auf den ersten Blick wirken die Investitionskosten hoch. Eine Ladestation pro Mitarbeitenden bedeutet schnell mehrere tausend Franken pro Fahrzeug. Unsere Analyse zeigt jedoch ein anderes Bild: Über die Zeit hinweg ist das Laden zuhause nicht nur komfortabler, sondern auch wirtschaftlich klar im Vorteil.
Zuhause laden vs. öffentlich laden: Zwei völlig unterschiedliche Kostenwelten
In unserem vorherigen Artikel haben wir bereits über die Preisvolatilität bei öffentlichen Ladestationen gesprochen. Hier nochmals eine kleine Zusammenfassung.
Zuhause:
Durchschnittskosten: ca. 0.30 CHF/kWh
Hohe Planbarkeit
Kaum Preisvolatilität
Öffentliches Laden:
0.28 CHF/kWh bis über 1.00 CHF/kWh
Massive Preisbandbreite
Abhängig von Anbieter, Standort, Ladeleistung und Zeitpunkt
Geringe Planbarkeit
Diese Preisspannweite bei öffentlichen Laden ist kein Ausreisser – sie ist Alltag. Diese Volatilität erschwert nicht nur die Budgetplanung, sondern führt langfristig zu deutlich höheren Gesamtkosten.
Das Ladeverhalten verändert die Kostenstrukturmassiv
Genauso wichtig wie der Preis selbst ist die Frage, wo tatsächlich geladen wird. Sobald Mitarbeitende eine eigene Ladestation zuhause erhalten, verändert sich das Ladeverhalten deutlich.
Aus vorherigen Analysen zeigen sich folgende Lademuster:
Mit Ladestation zuhause:
69% Home
19% Work
12% Öffentlich
Ohne Ladestation zuhause:
54% Öffentlich
46% Work
Diese Verschiebung wird sich direkt auf die Kostenstruktur aus und genau hier liegt der entscheidende Hebel.
Zwei Flotten im direkten Vergleich
Um diesen Effekt greifbar zu machen, betrachten wir zwei identische Flotten mit jeweils 50 Fahrzeugen – berechnet am Beispiel eines Škoda Enyaq mit einer jährlichen Fahrleistung von 20’000 Kilometern pro Fahrzeug.
Flotte A ist optimiert: Alle Mitarbeitenden verfügen über eine eigene Ladestation zuhause. Flotte B hingegen ist nicht optimiert: Es gibt keine Heimladelösung, geladen wird überwiegend öffentlich oder am Firmenstandort. Der Unterschied zwischen den beiden Flotten liegt somit ausschliesslich in der Ladeinfrastruktur – nicht in den Fahrzeugen oder deren Nutzung.
Ein Fahrer der optimierten Flotte lädt den Grossteil seines Energiebedarfs zuhause oder am Arbeitsplatz. Rund 88 Prozent der Ladevorgänge finden dort statt, zu durchschnittlichen Kosten von etwa 0.32 CHF pro kWh. Nur ein kleiner Anteil von 12 Prozent entfällt auf öffentliche Ladestationen. Daraus ergeben sich jährliche Ladekosten von rund 1’698 CHF.
Ein Fahrer der nicht optimierten Flotte hingegen ist deutlich stärker auf öffentliche Ladepunkte angewiesen, da keine Heimladestation zur Verfügung steht. Entsprechend höher fallen seine jährlichen Ladekosten aus: Sie belaufen sich auf rund 2’490 CHF pro Jahr.
Der Kostenverlauf über 5 Jahre
Die Installation von Heimladestationen erfordert zunächst eine spürbare Anfangsinvestition. Bei einer Flotte von 50 Fahrzeugen summiert sich diese rasch auf einen sechsstelligen Betrag.
Die folgende Simulation betrachtet exemplarisch jeweils einen Fahrer pro Flotte. Flotte A startet dabei aufgrund der Investition von rund 2'000 CHF pro Heimladestation mit höheren Anfangskosten – unter der Annahme, dass Unternehmen in der Praxis meist nicht die vollständigen Installationskosten (ca. 3'500 CHF) übernehmen. Tatsächlich beobachten wir bei vielen Firmenflotten Zuschüsse im Bereich von 1'000 bis 2'000 CHF pro Mitarbeitenden. Für die Simulation wird daher ein realistischer Erfahrungswert von 2'000 CHF angesetzt.
Mit Blick auf die laufenden Energiekosten zeigt sich jedoch schnell ein klarer Trend. Die optimierte Flotte A reduziert durch den hohen Anteil an Heim- und Geschäftsladungen ihre Betriebskosten deutlich und holt den anfänglichen Kostennachteil Jahr für Jahr auf.
Nach wenigen Jahren unterschreiten die kumulierten Gesamtkosten der Flotte mit Heimladestation jene der Flotte ohne entsprechende Infrastruktur. Die Abbildung visualisiert diesen Verlauf sowie den Zeitpunkt der Amortisation. Ab etwa 2,52 Jahren führt jede weitere Betriebsperiode zu einem finanziellen Vorteil für das Unternehmen.
Warum sich das Investment rechnet
Der wirtschaftliche Vorteil entsteht aus mehreren zusammenwirkenden Effekten. Teure öffentliche Ladevorgänge werden reduziert, während günstige und stabile Heimladetarife dominieren. Gleichzeitig steigt die Planbarkeit der Energiekosten erheblich, was insbesondere bei grossen Flotten einen strategischen Vorteil darstellt.
Hinzu kommen operative Effekte: Mitarbeitende sparen Zeit, da sie nicht aktiv nach Ladestationen suchen müssen und die Zufriedenheit steigt durch den Komfort des Ladens zuhause. Optimierung bedeutet daher nicht nur Kostensenkung, sondern auch Effizienzgewinn.
Eine strategische Investition statt zusätzlicher Kosten
Was zunächst wie eine hohe Ausgabe wirkt, entpuppt sich langfristig als strategische Investition. Flotten mit Heimladeinfrastruktur profitieren von niedrigeren Gesamtkosten, höherer Planungssicherheit und effizienteren Abläufen.
Die eigentliche Frage lautet daher nicht mehr, ob sich Heimladestationen lohnen, sondern wie schnell Unternehmen von dieser Optimierung profitieren möchten.
Neu: ROI-Rechner für Ihre Flotte
Möchten Sie auch wissen, wie viel Sie sparen können? Mitunserem ROI-Rechner können Sie die Kosteneinsparungen und CO₂-Reduktion beim Umstieg auf Elektromobilität mit unseren intelligenten Ladelösungen.
Mit dem ROI-Rechner können Sie anhand folgender Daten Ihre Ersparnisse berechnen:
Anzahl Fahrzeuge
Anteil Home/Work/Public
Investitionskosten
Neues Jahr - neues E-Flottenmanagement?
Viele Unternehmen wollen oder haben bereits ihre Flotten elektrifiziert - doch beim Laden fehlt oft die volle Kostentransparenz. Unsere Daten zeigen: Hohe Preisvarianz und Zusatzgebühren beim öffentlichen Laden erschweren die Planung und Vergleichbarkeit, insbesondere ohne Home Charging. Mit Home Charging entsteht erstmals ein vollständiges, verlässiches Kostenbild über alle Ladeorte hinweg.
2026-01-28
Neues Jahr – neues E-Flottenmanagement?
Starten Sie ins neue Jahr mit neuen Gedanken zum Flottenmanagement – wo verstecken sich echte Kostenersparnisse?
Die Elektrifizierung von Flotten ist längst kein Zukunftsthema mehr. Viele Unternehmen sind bereits mittendrin: E-Fahrzeuge sind bestellt, Ladekarten verteilt, erste Erfahrungen gesammelt. Und trotzdem bleibt bei vielen Flottenmanager:innen eine zentrale Frage offen: Haben wir unsere Gesamtkosten wirklich im Griff oder nur ein gutes Gefühl dabei?
Gerade beim Laden zeigt sich schnell: Entscheidend ist nicht nur wo geladen wird, sondern zu welchen Preisen – und wie gut sich diese Kosten planen lassen.
Flotte ohne Home Charging: überschaubar gedacht, komplex gelebt
Unternehmen ohne Home-Charging-Lösung landen meist bei einemähnlichen Setup:
Laden am Firmenstandort (Work Charging), sofern verfügbar
Laden unterwegs an öffentlichen Stationen
Auf dem Papier klingt das klar strukturiert. In der Praxis zeigen die Ladedaten jedoch ein anderes Bild, vor allem beim Thema Kostenvarianz.
Work Charging: relativ stabil, gut planbar
Bei mittleren Betrieben liegt der Strompreis im Geschäft häufig in einem klar definierten Rahmen. Ein Beispiel aus der Analyse: Der Medianpreis eines typischen Geschäftstarifs liegt bei rund 25 Rp./kWh (C3, Elcom), mit einer Spanne von ca. 8.5 bis 40.9 Rp./kWh.
Für Flottenmanagerinnen bedeutet das: überschaubare Schwankungen, verlässliche Kalkulation.
Public Charging: grosse Bandbreite, geringe Planbarkeit
Ganz anders sieht es beim öffentlichen Laden aus. Hier zeigen die Daten eine deutliche höhere Preisvarianz: von 0.28 CHF/kWh bis hin über 1.00 CHF/kWh und mehr. Diese Spannweite ist kein Ausreisser, sondern Alltag – unabhängig vom Anbieter, Standort, Ladeleistung und Zeitpunkt.
Doch damit nicht genug: Beim öffentlichen Laden ist der kWh-Preis oft nicht der einzige Kostenfaktor.
Je nach Station und Tarif können zusätzlich anfallen:
Zeitgebühren (z.B. pro Minute nach einer gewissen Standzeit oder von Beginn an
Fair-Use-Gebühren, wenn Fahrzeuge «zu lange» angeschlossen bleiben
Startgebühren, unabhängig von der geladenen Energiemenge
Das Resultat: Zwei Ladevorgänge mit ähnlicher kWh-Menge können am Ende völlig unterschiedliche Gesamtkosten verursachen, allein aufgrund der Tarifstruktur.
Für Flottenmanagerinnen bedeutet das:
Der Total Cost of Charging lässt sich kaum im Voraus abschätzen
Kosten schwanken nicht nur wegen des Strompreises, sondern auch wegen zusätzlicher Gebühren
Eine saubere Vergleichbarkeit zwischen Fahrzeugen, Fahrer:innen oder Monaten wird deutlich erschwert
Planbarkeit? Kaum gegeben.
Gerade in Flotten mit hohem Anteil an öffentlichen Ladevorgängen entsteht so eine Kostenrealität, die schwer prognostizierbar ist.
Was unsere Daten auch zeigen: Wer kein Home Charging hat, lädt öfter öffentlich
Besonders spannend: Fahrer:innen ohne Heimladestation laden häufiger öffentlich als im Geschäft, wo das Laden günstiger ist.
Das heisst:
Mehr Ladevorgänge unterwegs
Mehr Preisvarianz und mehr Preisunsicherheit
Mehr unterschiedliche Abrechnungen
Gerade bei Mitarbeitenden im Aussendienst oder mit längeren Pendelstrecken wird deutlich: Ein grosser Teil der Energie fliesst nicht am Firmenstandort, sondern dort, wo die Preise am stärksten schwanken.
Für Flottenmanager:innen steigen damit nicht nur die Gesamtkosten, sondern vor allem die Unvorhersehbarkeit der Gesamtkosten.
Flotte mit Home Charging: das volle Bild der Kosten
Mit Home Charging – und einer sauberen Lösung wie chargeHome– verschiebt sich der Blickwinkel. Denn plötzlich fliesst auch der Ladeort mit dem grössten Potenzial in die Rechnung ein: das Zuhause der Mitarbeitenden.
Was sich dadurch ändert:
Günstigere und stabilere Energiepreise im Vergleich zum öffentlichen Laden
Deutlich geringere Preisvarianz als bei Public Charging
Weniger öffentliche Ladevorgänge, weniger Umwege, weniger Zeitverlust.
Und vor allem: Die Gesamtkosten der Flotte werden erstmals wirklich sichtbar.
Transparenzstatt Bauchgefühl – ein echter Mehrwert für Flottenmanager:innen
Der grösste Nutzen von chargeHome liegt nicht nur im günstigeren Strompreis, sondern in der transparenten Gesamtkostenabrechnung:
Exakte Erfassung der geladenen kWh zuhause
Faire, verbrauchsbasierte Rückvergütung an Mitarbeitende
Klare, nachvollziehbare Kosten pro Fahrzeug und pro Fahrer:in
Keine Pauschalen, keine Excel-Listen, keine Diskussionen am Monatsende. Stattdessen eine saubere Datengrundlage, mit der Flottenmanager:innen arbeiten können – und die auch intern überzeugt, etwa bei Finance, Controlling oder der Geschäftsleitung.
Fazit: Wer sparen will, muss ganzheitlich denken
Flotten ohne Home Charging zahlen oft mehr, als sie erwarten – nicht zwingend wegen hoher Strompreise, sondern wegen mangelnder Planbarkeit, hoher Preisvarianz und fehlender Transparenz. Öffentliches Laden wirkt auf den ersten Blick flexibel und unkompliziert, entzieht sich aber in der Praxis einer verlässlichen Kostensteuerung.
Flotten mit Home Charging und einer Lösung wie chargeHome gewinnen dagegen entscheidend an Kontrolle:
Transparenz über alle Ladeorte hinweg
Planbarkeit bei Energiepreisen, Infrastruktur und Abrechnung
Vergleichbarkeit zwischen Fahrzeugen, Fahrer:innen und Zeiträumen
Akzeptanz bei Mitarbeitenden durch faire, verbrauchsbasierte Rückvergütung
Damit wird E-Flottenmanagement vom Bauchgefühl zur belastbaren Entscheidungsgrundlage – für Flottenmanagement, Finance und Geschäftsleitung.
Ausblick: «Aber Ladeinfrastruktur ist soo teuer» - stimmt das wirklich?
Ein häufiges Gegenargument bleibt: «Aber Ladeinfrastruktur für alle Mitarbeitenden kostet doch ein Vermögen.». Im nächsten Blogbeitrag schauen wir genauer hin.
Wir analysieren:
Welche Mehrkosten durch Ladeinfrastruktur zu Hause und am Arbeitsplatz tatsächlich entstehen
Warum diese Kosten oft überschätzt werden
Und weshalb eine Flotte selbst dann günstiger fährt, wenn jede:r Mitarbeitende eine eigene Ladestation erhält.
Partnerschaft autoSense und Conneqtech
autoSense und Conneqtech gehen eine Partnerschaft ein, um Kundinnen und Kunden mehr Innovation, Sicherheit und Skalierbarkeit zu bieten
2026-02-09
autoSense und Conneqtech gehen eine Partnerschaft ein, um Kundinnen und Kunden mehr Innovation, Sicherheit und Skalierbarkeit zu bieten
Zürich, 9. Februar 2026
Die autoSense AG, Teil der AMAG Group AG, und Conneqtech sind eine strategische Partnerschaft eingegangen, um ihre gemeinsame Position auf dem europäischen Markt für vernetzte Mobilität zu stärken. Die Partnerschaft verbindet die bewährte Telematik-Expertise von Conneqtech mit der innovativen EV-Ladetechnologie von autoSense und bietet den Kunden von autoSense und Conneqtech mehr Kontinuität, Innovation und Skalierbarkeit. Die Zusammenarbeit schafft neue Möglichkeiten für beide Seiten und unterstützt die Wachstumsambitionen von Conneqtech in Europa.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Conneqtech das Telematikgeschäft von autoSense, einschliesslich des Service für bestehende Kunden, weiterführen. Diese Aktivitäten werden in der Conneqtech Switzerland Ltd. angesiedelt sein, wobei das bestehende Team am bekannten Standort in Zürich erhalten bleibt. Aus dieser Struktur heraus werden beide Unternehmen weiterhin Kunden in der Schweiz und der DACH-Region mit hochwertigen Telematik- und Flottenmanagement-Dienstleistungen unterstützen.
Die Partnerschaft ist vollständig darauf ausgerichtet, den Wert für die Kunden von autoSense & Conneqtech zu steigern. Neben der Gewährleistung von Kontinuität und Servicequalität sowie der Beibehaltung des mehrsprachigen Supports bietet sie den Kunden neue Produkte und ein breiteres Portfolio, mit dem sie noch mehr Erkenntnisse aus ihren Flotten gewinnen können, um ihre Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten.
Gleichzeitig konzentriert sich autoSense verstärkt auf die Weiterentwicklung seiner fortschrittlichen EV-Ladesoftware für Flotten. Dies schafft neue Möglichkeiten, das elektrische Fahren und Laden intelligenter, sicherer und effizienter zu organisieren.
Jaap Vossen, CEO der autoSense AG:
„Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit. Wir sind zuversichtlich, dass diese Partnerschaft nicht nur Stabilität bietet, sondern auch neue Wachstumschancen für unsere geschätzten Unternehmenskunden schafft und es uns gleichzeitig ermöglicht, uns auf die Weiterentwicklung und das Angebot unserer Ladelösungen zu konzentrieren.“
Matthijs van Eijzeren, CEO von Conneqtech:
„Wir sind stolz darauf, das Vertrauen von autoSense und AMAG gewonnen zu haben. Dank unserer Erfahrung mit skalierbaren Telematiklösungen können wir unseren Kunden jetzt und in Zukunft mit zuverlässiger Technologie, persönlichem Support und internationaler Abdeckung den bestmöglichen Service bieten.“
Martin Everts, Geschäftsführer AMAG Energy & Mobility:
„Wir bei AMAG glauben fest an Partnerschaften, die einen Mehrwert für Kunden schaffen und die Energiewende beschleunigen. Die Zusammenarbeit mit Conneqtech ermöglicht es uns, unseren Fokus auf intelligente Ladeinfrastruktur zu verstärken und gleichzeitig dem Telematikgeschäft mit einem spezialisierten und erfahrenen Partner eine solide Zukunft zu bieten.“
Schrittweise Übergabe unter Beibehaltung des lokalen Service
Die Übertragung der Telematikaktivitäten ist formell abgeschlossen, und Conneqtech hat die vollständige Verwaltung der Telematikkunden von autoSense übernommen. Die Kunden wurden bereits persönlich darüber informiert. Diese Aktivitäten werden von der Schweiz aus fortgesetzt, die Kunden erhalten weiterhin die gewohnte Qualität und Unterstützung in enger Zusammenarbeit zwischen den Teams beider Unternehmen, um eine reibungslose Integration mit allen Dienstleistungen zu gewährleisten, die sowohl vor als auch nach der Integration kontinuierlich verfügbar sind.
Über autoSense
Die autoSense AG bietet intelligente Ladelösungen für Flotten und Fahrer von Elektrofahrzeugen. Unsere modulare Plattform verbindet nahtlos Laden, Abrechnung und Flottenmanagement – am Arbeitsplatz, zu Hause oder in der Öffentlichkeit – und ermöglicht Unternehmen so vollständige Kontrolle und Kostentransparenz. Mit Innovationen wie chargeHome für eine genaue Erstattung der Kosten für das Laden zu Hause und chargeSmart, dass das Laden auf der Grundlage von Preisen und der Verfügbarkeit erneuerbarer Energien optimiert, unterstützen wir Unternehmen dabei, Kosten zu senken, die Nachhaltigkeit zu steigern und die Elektrifizierung ihrer Flotten zu vereinfachen.
Über Conneqtech
Conneqtech ist ein niederländischer Spezialist für vernetzte Mobilitätslösungen. Das Unternehmen bietet skalierbare Telematik-, IoT- und Datenplattformdienste für Unternehmenskunden in ganz Europa, wobei der Schwerpunkt auf Zuverlässigkeit, Innovation und der digitalen Transformation der Mobilität liegt.
Home Charging neu erklärt: Verhalten, Kosten und der Weg zur fairen Rückvergütung
Home Charging ist ein unterschätzter Effizienz- und Kostenhebel der E-Mobilität. Unsere Daten zeigen: Nicht der Strompreis, sondern Gewohnheiten bestimmen das Ladeverhalten - und genau diese Vielfalt macht faire Rückvergütung anspruchsvoll. Der Bericht zeigt, warum Pauschalen zwangsläufig zu Über- und Unterkompensation führen und wie individuelle, datenbasierte Modelle wie chargeHome echte Fairness, Transparenz und Kosteneffizienz für Fahrer:innen und Flotten ermöglichen.
2025-12-11
Für viele E-Autofahrer:innen ist das Laden zuhause die bequemste und zugleich günstigste Art, ihr Fahrzeug zu versorgen. Doch im Alltag wird unterschätzt, welches Potenzial genau in diesem Ladeort steckt – für Fahrer:innen, Unternehmen und ganze Flotten.
Unsere Daten zeigen: Heimladen ist nicht nur ein Komfortfaktor, sondern einer der zentralen Bausteine einer kosteneffizienten, fairen und nachhaltig betriebenen E-Mobilitätsstrategie. In diesem Blog beleuchten wir, wie viel Energie zuhause geladen wird, warum Strompreis kaum Einfluss auf das Ladeverhalten haben und weshalb Pauschallösungen langfristig systematische Ungerechtigkeiten erzeugen.
Wie viel wird zuhause geladen? Die Energiemenge im Fokus
Um die tatsächlichen Ladegewohnheiten besser zu verstehen, betrachten wir die durchschnittlich zuhause geladene Energiemenge pro Fahrer:in– unabhängig vom individuellen Strompreis.
Die Auswertung von 273 Flotten-Fahrer:innen über drei Monatezeigt eine sehr heterogene Nutzung:
Der durchschnittliche Fahrer lädt 212 kWh pro Monat zuhause.
Die Verteilung ist extrem heterogen: Viele laden eher wenig, während einige wenige sehr hohe Energiemengen zuhause laden.
Ein grosser Teil liegt unter 150 kWh pro Monat während die oberen 10% über 400 kWh pro Monat erreichen.
Doch was treibt dieses Verhalten wirklich?
Gewohnheit schlägt Strompreis: Der wahre Treiber des Ladeverhaltens
Eine zentrale Frage lautet: Führt ein hoher Energiepreis zuhause dazu, dass weniger geladen wird?
Unsere Daten zeigen klar: Nein.
Die Analyse der monatlich geladenen Energiemenge im Verhältnis zum individuellen Heimtarif zeigt keinen erkennbaren Zusammenhang. Fahrer:innen mit hohen Energietarifen laden nicht weniger, und Fahrer:innen mit tiefen Tarifen laden nicht mehr. Die Streuung bleibt über alle Preisniveaus hinweg praktisch identisch.
Die Beobachtung macht klar: Preis spielt beim Home Charging für die Fahrer:innen kaum eine Rolle.
Für viele Fahrer:innen ist das Muster denkbar einfach und tief verankert: «Ich komme nach Hause, stecke ein und lade».
Dieses intuitive Verhalten lässt sich auch mit Datennachweisen. Die Analyse der Ladezustände (State of Charge, SOC) am Anfang und Ende der Ladevorgänge zeigt ein extrem konsistentes Bild, das dieses Gewohnheitsmuster bestätigt.
Die Auswertungen aller Heimladungen zeigt ein zentrales Muster: Ladevorgänge beginnen häufig bei relativ hohem SOC
Ein grosser Teil der Fahrer:innen startet das Laden bereits bei einem SOC von 40-60%. Das bedeutet: Es wird nicht gewartet, bis die Batterie weitgehend leer ist – oft wird deutlich früher eingesteckt.
Dieses Verhalten entspricht dem von uns genannten «Safety-Charging»:
Fahrer:innen möchten für den nächsten Tag sicher genug Reichweite haben
Sie laden lieber früher als nötig – nicht aus Rationalität, sondern aus Komfort- und Sicherheitsgefühl
Reichweitenangst spielt eine Rolle, aber auch pure Routine.
Im Gegensatz zu Ladesäulen am Arbeitsplatz führt das «Safety-Charging» zuhause nicht zu Infrastrukturengpässen. Die private Ladestation gehört der Fahrer:innen selbst; niemand anderes ist in der Regel darauf angewiesen.
Diese Analysen führen zu einer eindeutigen Schlussfolgerung: Heimladen wird von Gewohnheit und Mobilitätsmustern gesteuert, nicht vom Strompreis.
Für Flotten bedeutet das:
Nutzer:innen laden nach Routine, nicht nach ökonomischerer Optimierung
Fairnessmodelle müssen das reale Verhalten abbilden, nicht theoretische Preislogiken
Warum faire Rückvergütung nicht trivial ist – und Pauschalen immer scheitern
Auf den ersten Blick scheint die Rückvergütung von Heimladungen einfach zu sein: Stromkosten x Verbrauch = fertig.
Doch sobald Unternehmen versuchen, diesen Ansatz fair und einheitlich für viele Fahrer:innen umzusetzen, zeigt sich: Hinter der Gleichförmigkeit des «zuhause Ladens» stecken enorme Unterschiede – und genau diese machen Vergütungsmodelle hochkomplex.
Drei Faktoren prägen diese Vielfalt:
Faktor 1: Niemand lädt gleich viel – der Verbrauch ist extrem unterschiedlich
In der Flotte gibt es den Mitarbeitenden, der kaum 80 kWh pro Monat zuhause lädt, weil er kurze Wege hat. Und es gibt die Vielpendlerin, die aufgrund langer Arbeitswege regelmässig über 400 kWh benötigt. Dazwischen liegen dutzende individuelle Profile – 120 kWh, 210 kWh, 650 kWh.
Die Realität lautet: Die Lademengen unterscheiden sich umden Faktor 5 bis 10.
Faktor 2: Strompreise unterscheiden sich massiv – keine Durchschnittsannahme trifft die Realität
Der durchschnittliche Heimtarif liegt zwar bei 0.29 CHF/kWh, doch die regionale Streuung ist enorm:
Einige Regionen laden sehr günstig.
Andere – etwa im Tessin oder in der Ostschweiz –liegen deutlich höher.
Ein Fixpreis pro kWh führt deshalb zwangsläufig zu Verzerrungen:
Fahrer:innen in teuren Regionen werden untervergütet.
Fahrer:innen in günstigen Regionen übervergütet.
Faktor 3: Zusatzkosten wie Parkplatz- oder Infrastrukturgebühren
Neben den reinen Stromkosten entstehen vor allem bei Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen zusätzliche monatliche Gebühren für den Ladeparkplatz oder die nötige Infrastruktur – häufig zwischen 30-50 CHF pro Monat. Diese Zusatzkosten übernehmen viele Unternehmen für ihre Mitarbeitenden.
Dabei zahlen die Fahrerinnen im Monat durchschnittlich 30-50 CHF für den Ladeparkplatz oder die Infrastruktur – andere nicht.
Warum Pauschalmodelle in dieser Realität zusammenbrechen
Viele Unternehmen erwägen Pauschallösungen (Fixpreis pro kWh oder monatlicher Fixbetrag), um die Rückvergütung einfacher zu gestalten. Pauschalen wirken auf den ersten Blick bequem. Doch weil sie keine der realen Unterschiede berücksichtigten, führen sie immer zu Über- und Unterkompensation.
Dieses Muster entsteht nicht aus Fehlern im System, sondern aus der Natur der Pauschale selbst: Sie glättet Unterschiede, die in Wahrheit riesig sind.
Heimladenbleibt günstiger – selbst mit Zusatzkosten
Trotzdem bleibt das Heimladen in der Praxis fast immer deutlich günstiger als das Laden an öffentlichen Stationen. Denn selbst wenn man die monatliche Pauschale für den Parkplatz einrechnet, bleibt der Preisvorteil klar bestehen. Das zeigt auch ein einfaches Rechenbeispiel:
Fahrer:in lädt 200 kWh pro Monat
Strompreis liegt in der Ortschaft bei 0.28 CHF/kWh
Monatliche Parkplatz-/Infrastrukturkosten liegen bei 50 CHF
Wenn der durchschnittliche Preis der kWh an öffentlichen Stationen bei 0.60 CHF/kWh liegt
Gesamtkosten: 200 × 0.60 CHF = 120 CHF
Auch mit 50 CHF Zusatzkosten ist Heimladen immer noch günstiger. In diesem Beispiel spart die Nutzerin oder der Nutzer weiterhin 14 CHF pro Monat - bei grossen Flotten eine erhebliche Ersparnis!
Fazit: Fairness entsteht erst durch Individualität
Eine nutzungsbasierte Rückvergütung mit dem tatsächlichen Stromtarif – so wie chargeHome sie berechnet – ist transparenter, fairer und reflektiert die Vielfalt des realen Ladeverhaltens.
Keine Konflikte zwischen Fahrer:innen und Flottenmanagement
Durch die Kombination aus realen Fahrzeugdaten, präziser kWh-Erfassung und automatisierter Abrechnung wird Heimladen von «Nebenschauplatz» zu einem echten Effizienz- und Kostentreiber.
Für Unternehmen bedeutet das: weniger Aufwand, mehr Fairness, mehr Transparenz – und eine Lösung, die für Fahrer:innen wie für Flotten funktioniert.
chargeHome - Was unser Produkt unterscheidet
Unser Produkt chargeHome nutzt Fahrzeugdaten statt Stationsdaten und ermöglicht so eine exakte, hardwareunabhängig Abrechnung von Ladevorgänge zuhause - auch an mehreren privaten Adressen. Unternehmen profitieren so von einem automatisierten, transparenten Prozess, Fahrer:innen wiederum von maximaler Flexibilität . Der Beitrag zeigt, warum fahrzeugbasierte Daten klassische Lösungen klar übertrifft.
2025-11-20
Der Alltag mit dem Laden zuhause
Das Laden zuhause ist für viele E-Autofahrer:innen die bequemste und zugleich günstigste Art, ihr Fahrzeug aufzuladen. Das Auto steht ohnehin jeden Abend in der Einfahrt oder Tiefgarage – also warum nicht einfach einstecken und am nächsten Morgen mit vollem Akku losfahren?
Doch in der Praxis ist das vor allem die Abrechnung oft komplizierter, als es klingt. Nicht jeder hat eine eigene Wallbox, und in Mehrfamilienhäusern und Mietobjekten fehlt häufig die Möglichkeit, eine intelligente Ladestation zu installieren. Selbst dort, wo eine Wallbox vorhanden ist, stellt sich die Frage: Wie lassen sich die Stromkosten korrekt abrechnen – insbesondere, wenn das Fahrzeug geschäftlich genutzt wird?
Für Unternehmen ist das ein zentraler Punkt bei der Elektrifizierung ihrer Flotten: Wie kann das Laden zuhause fair, einfach und transparent in bestehende Abrechnungsprozesse integriert werden – ohne zusätzliche Hardware, ohne komplexe Installationen und unabhängig davon, wo jemand wohnt oder lädt?
Genau hier setzt chargeHome an:
Mit einem Ansatz, der nicht an der Ladestation beginnt, sondern direkt beim Fahrzeug – und damit das Laden zuhause und dessen Abrechnung so einfach macht, wie es sein sollte.
Warum klassische Lösungen an ihre Grenzen stossen
Denn die meisten Standardlösungen zur Erfassung von Ladevorgängen beruhen auf Stationsdaten – also Informationen, die direkt von der Ladestation kommen. Das klingt zunächst naheliegend, bringt in der Praxis jedoch mehrere Einschränkungen mit sich.
1. Hohe Abhängigkeit von «intelligenten» Ladestationen
Damit eine Abrechnung möglich ist, müssen Ladevorgänge exakt gemessen und über eine Schnittstelle ermittelt werden. Einfache, nicht-vernetzte Wallboxen und Steckdosen können diese Daten nicht liefern. Sie erfassen weder den geladenen Energieanteil noch den Fahrzeugbezug. Deshalb ist in vielen Fällen eine neue «intelligente» Ladestation erforderlich. Das verursacht Kosten, Installationsaufwand und führt zu einer uneinheitlichen Datenqualität, da je nach Hersteller unterschiedliche Formate und Genauigkeiten verwendet werden.
2. Eingeschränkte Wahlfreiheit für Fahrer:innen
In Mehrfamilienhäusern oder Mietobjekten kann man die Ladestation oft nicht freiwählen oder austauschen. Die Ladeinfrastruktur gehört in diesen Fällen der Verwaltung, dem Vermieter oder der Stockwerkeigentümerschaft – oder sie ist Teil einer gemeinschaftlich installierten Lösung. Das bedeutet: Mitarbeitende sind auf die vorhandene Hardware angewiesen, und Standardlösungen, die zwingend eine bestimmte «intelligente» Ladestation voraussetzen, funktionieren hierschlicht nicht.
Damit bleiben grosse Teile der E-Auto-Fahrer:innen unberücksichtigt – insbesondere in urbanen Gebieten, in denen der Anteil der Mehrfamilienhäuser besonders hoch ist. In der Schweiz leben rund 75% der Menschen in Mehrfamilienhäusern. Für Unternehmen mit Dienstwagenflotten bedeutet das: Ein Grossteil ihrer Mitarbeitenden kann mit klassischen Abrechnungslösungen gar nicht abgedeckt werden.*
3. Geschlossene Systemlandschaften
Bestehende Ladepunkte sind insbesondere in Mehrparteien-Liegenschaften häufig bereits in ein Abrechnungs- oder Administrationssystem eines Energieversorgers oder externen Dienstleisters eingebunden. In solchen Setups ist die OCPP-Schnittstelle – die zentrale Kommunikationsverbindung der Ladestation –bereits belegt. Da diese Schnittstelle nur einmal genutzt werden kann, ist ein paralleles Anbinden an ein zusätzliches System schwierig.
Zwar wäre es theoretisch möglich, die Station über eine zweite technische Schnittstelle wie Modbus einzubinden. Modbus ist ein älteres, weit verbreitetes Industrieprotokoll, das einfache Messwerte (z.B. Strom, Spannung, Temperaturen) übermittelt, jedoch deutlich weniger Informationen liefert als OCPP. Zu dem erfordert die Nutzung von Modbus eine individuelle Programmierung pro Hersteller oder sogar pro Modell, was in der Praxis kostenintensiv, administrativ aufwendig und störungsanfällig ist. Eine zuverlässige Zusatzintegration in Flottenprozesse ist dadurch realistisch kaum umsetzbar.
4. Begrenzter Einsatzbereich
Viele Lösungen funktionieren ausschliesslich am Hauptwohnsitz. Wer jedoch an einem Zweitstandort, im Ferienhaus oder bei Freunden lädt, kann diese Ladevorgänge nicht erfassen oder abrechnen. Für Unternehmen mit mobilen Mitarbeitenden oder mehreren privaten Ladeorten ist das ein klarer Nachteil.
5. Keine eindeutige Zuordnung bei mehreren Fahrzeugen
Wenn an derselben Station verschiedene Fahrzeuge laden – etwa das Firmenauto und das private Fahrzeug – kann die Station meist nicht unterscheiden, welche Energiemenge zu welchem Fahrzeug gehört. Eine präzise und faire Abrechnung ist so nicht möglich.
6. Ungleiche Behandlung gegenüber Verbrenner Fahrzeugen
Viele Mitarbeitenden erwarten zu Recht Kostenneutralität beim Umstieg auf Elektromobilität. Während bei Verbrenner Fahrzeugen der Treibstoff klar über Tankkarten abgerechnet wird, entstehen bei E-Fahrzeugen oft manuelle Prozesse, Pauschalen oder Verzögerungen. Das mindert die Akzeptanz E-Fahrzeugen von Mitarbeitenden.
Unser Ansatz: Denken vom Fahrzeug aus
chargeHome denkt genau andersherum – vom Fahrzeug aus.
Denn das Fahrzeug weiss am besten, wann, wo und wie viel geladen wird. Es erkennt den Batteriestand, den Standort und die gefahrenen Kilometer – also genau die Informationen, die für einen faire und einfache Abrechnung entscheidend sind.
Anstatt neue Hardware bei jedem Mitarbeitenden zu installieren, nutzt chargeHome diese bereits vorhandenen Fahrzeugdaten – sicher, standardisiert und markenunabhängig. Damit wird das Auto selbst zur Datenquelle für das Laden zuhause.
So funktioniert es:
Erkennung des Ladeorts: Über die Fahrzeugdaten erkennt chargeHome, wenn ein Fahrzeug an einer privaten Adresse geladen wird – etwa zuhause, im Ferienhaus oder sogar bei Freunden.
Ermittlung der geladenen Energie: Die App verfolgt den Batteriestand (State of Charge) und berechnet daraus exakt, wie viel Energie während des Ladevorgangs hinzugekommen ist.
Automatische Tarifzuordnung: Die Tarifzuordnung erfolgt bei chargeHome vollständig automatisch: Sobald ein Ladevorgang an einer privaten Adresse erkannt wird, ordnet das System den korrekten Haushaltstarif zu. Grundlage dafür sind die offiziellen Preisangaben der ElCom, die jährlich aktualisiert und direkt in chargeHome übernommen werden.
Direkte Rückvergütung: Der geladene Betrag wird dem Mitarbeitenden direkt rückerstattet – ohne zusätzliches Tool, ohne manuelle Erfassung und ohne Eingriff in bestehende Prozesse.
Damit wird das Laden zuhause erstmals wirklich unabhängig von der Ladeinfrastruktur. Egal, ob über eine einfache Steckdose, eine intelligente Wallbox oder eine bestehende Lösung: chargeHome funktioniert überall – mit minimalem Aufwand und maximaler Transparenz.
Welche Vorteile bietet chargeHome?
chargeHome löst zentrale Probleme klassischer, stationsbasierter Lösungen, indem es völlig unabhängig von der vorhandenen Ladeinfrastruktur funktioniert. Mitarbeitermüssen ihre Wallbox weder auswählen noch ersetzen – ein grosser Vorteil, insbesondere für die vielen Fahrer:innen in Mehrfamilienhäusern, die keine Kontrolle über die Installation haben.
Da die Abrechnungen nicht an ein propietäres Wallbox-Backend gebunden ist, funktioniert chargeHome auch dort, wo bestehende Systeme nicht geöffnet werden können.
Für die Fahrer:innen ist alles in einer App gebündelt: Sie können mehrere privaten Adressen erfassen– vom eigenen Zuhause über Zweitwohnungen bis hin zu Ferienhäusern oder dem Zuhause von Freunden und Verwandten. Jeder dieser Standorte wird automatisch korrekt erkannt und mit dem passenden Tarif zugewiesen, sodass auch diese privaten Ladevorgänge sauber rückvergütet werden.
Gleichzeitig profitieren Unternehmen von einer ebenso einfachen und transparenten Verwaltung. Alle über die App erfassten Ladevorgänge fliessen automatisch in das Flottenmanagement-Tool ein. Dort stehen die Daten sauber aufbereitet zur Verfügung, sodass die Rückvergütungen nachvollziehbar und ohne manuellen Zusatzaufwand verarbeitet werden können.
Ist das genau genug? Die Antwort auf eine der häufigsten Fragen
Ein häufiges Argument gegen fahrzeugbasierte Abrechnung ist die Frage nach der Genauigkeit: Kann die geladene Energiemenge wirklich zuverlässig über den Batteriestand berechnet werden – oder ist eine Messung an der Ladestation zwingend genauer?
Die Realität zeigt ein anderes Bild. Physikalisch entstehen bei jedem Ladevorgang Ladeverluste von 5-10%, unabhängig davon, welche Wallbox genutzt wird. Diese Verluste entstehen entlang der gesamten Ladeinfrastruktur: von der Hausinstallation über die Zuleitung, die Wallbox und das Ladekabel bis hin zum Onboard-Ladegerät und der Batterie selbst**. Einfach ausgedrückt: Eine Wallbox zeigt immer mehr Energie an, als tatsächlich in der Batterie ankommt – selbst ihre Messung enthält unvermeidbare Verluste.
Unsere internen Auswertungen zeigen: Die mittlere Abweichung zwischen chargeHome und der Station beträgt lediglich rund 2.5%. Damit liegt chargeHome innerhalb und in viele Fällen sogar unterhalb der natürlichen Ladeverluste, die physikalisch unvermeidbar sind.
Um die Genauigkeit kontinuierlich sicherzustellen, führen wir regelmässig Abweichungsanalysenzwischen Fahrzeugdaten und Wallbox-Messungen durch. Diese Daten nutzen wir, um unsere Berechnungsmethoden fortlaufend zu verfeinern und weitere Fahrzeugmodelle noch präziser abzubilden.
Laden beginnt im Fahrzeug
chargeHome denkt das Laden zuhause neu – vom Fahrzeug aus statt von der Station. Mit fahrzeugbasierten Daten, automatischer Abrechnung und maximaler Flexibilität schafft chargeHome einen neuen Standard für einfaches, gerechtes und zukunftsfähiges Laden zuhause. So wird Elektromobilität nicht nur effizienter, sondern auch fairer und alltagstauglicher – für Unternehmen und Fahrer:innen gleichermassen.
Wie kluges Lademanagement das Laden am Arbeitsplatz revolutioniert
Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Firmenflotten wird der Arbeitsplatz zum zentralen Ladeort. Doch unsere Analysen zeigen: Zwischen dem, wann geladen wird - und dem, wann es sinnvoll wäre - besteht oft eine grosse Lücke.
2025-11-06
Warum Laden am Arbeitsplatz ein Schlüsselthema ist
Mit der wachsenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen rückt der Arbeitsplatz immer stärker in den Fokus als wichtiger Ladeort. Für Unternehmen, die ihre Fahrzeugflotten elektrifizieren, bietet das Laden während der Arbeitszeit gleich mehrere Vorteile: Fahrzeuge stehen planbar über mehrere Stunden auf dem Firmengelände, die Nutzer:innen erwarten verlässliche Ladepunkte und das Unternehmen kann den Energiebezug steuern.
Doch gerade diese vermeintlich ideale Ausgangslage birgt auch Herausforderungen: Wenn viele Fahrzeuge gleichzeitig laden, entstehen Lastspitzen und unnötige Stromkosten. Umso wichtiger ist es, das tatsächliche Ladeverhalten zu verstehen und darauf basierend intelligente Steuerungskonzepte einzusetzen.
Wie oft wird überhaupt am Arbeitsplatz geladen?
Unsere Analysen zeigen: Nicht jede Flotte lädt gleich.
Grundsätzlich lassen sich Unternehmensflotten in zwei Gruppen einteilen: Aussendienstflotten und Büroflotten. Aussendienstmitarbeitende verbringen den Grossteil ihrer Zeit unterwegs. Ihre Fahrzeuge dienen als mobiles Arbeitsinstrument. Sie sind tagsüber seltener am Firmenstandort und laden daher unregelmässig. Bürofahrzeuge hingegen stehen regelmässig und über längere Zeit auf dem Unternehmensgelände.
Diese unterschiedlichen Einsatzmuster spiegeln sich deutlich im Ladeverhalten wider: Büroflotten laden im Verhältnis doppelt soviel Energie am Arbeitsplatz wie Aussendienstflotten.
Wann wird geladen?
Ein Blick auf die Tagesverläufe zeigt: Das Ladeverhalten folgt einem klaren Rhythmus. Sowohl Büro- als auch Aussendienstflotte zeigen ein deutliches Ladepeak am frühen Morgen, typischerweise zwischen 05:00 und 08:00 Uhr – genau dann, wenn die Mitarbeitenden ins Büro kommen und ihr Fahrzeug als Erstes an die Ladestation anschliessen.
Diese Routine hat unmittelbare Auswirkungen auf Netzlast und Energiekosten – und offenbart zugleich ungenutzte Potenziale.
Steigende Strompreise am Morgen
Zu Arbeitsbeginn gehen viele Fahrzeuge gleichzeitig ans Netz. Dies ist eine Zeit, wo traditionell sowieso viel Energie im Netz nachgefragt wird. Daher entstehen sogenannte Nachfragepeaks, welche durch geringeres Angebot von erneuerbaren Energien (v.a. Photovoltaik) noch verstärkt werden. Die Folge sind steigende Strompreise und eine höhere Belastung des Netzanschlusses.
Für Unternehmen bedeutet das: Ohne aktive Steuerung steigen die Kosten genau zu jenen Stunden, in denen der Energieverbrauch am höchsten ist.
Ungenutzte Ladepotenziale am Nachmittag
Nach dem morgendlichen Peak flacht die Ladeaktivität deutlich ab. Viele Fahrzeuge bleiben den restlichen Arbeitstag über angeschlossen, laden aber nicht mehr aktiv. Gleichzeitig steigt ab dem Mittag die PV-Produktion stark an, genau dann, wenn günstiger Strom verfügbar wäre. Dieses zeitliche Missverhältnis zeigt: Ein grosser Teil des Energiepotenzials bleibt ungenutzt.
Durch intelligentes Lademanagement, nicht nur bezogen auf das Lastmanagement des Gebäudes, liesse sich diese Phase gezielt nutzen –beispielsweise, indem Ladevorgänge automatisch in die Mittagsstunden mit geringen Strompreisen verschoben werden. Damit könnten Unternehmen sowohl ihre Kosteneffizienz deutlich steigern als auch, wenn sie eine eigene PV-Anlagebesitzen, die Eigenverbrauchsquote ihres PV-Stroms maximieren.
Wöchentliche Muster: Energienachfrage folgt dem Arbeitsrythmus
Nicht nur über den Tag, sondern auch über die Woche hinweglassen sich klare Muster erkennen. Anfangs der Woche – insbesondere am Montag und Dienstag – ist der Energieverbrauch deutlich höher. Gegen Ende der Woche nimmt er ab.
Diese Entwicklung spiegelt typische Arbeitsgewohnheiten wider: Der Wochenstart ist von mehr Büropräsenz geprägt, während gegen Freitag Homeoffice oder externe Termine zunehmen. Flexible Arbeitszeitmodelle und hybride Arbeitsformen beeinflussen somit direkt das Ladeverhalten der Mitarbeitenden.
Für Unternehmen bedeutet das, dass Ladeinfrastruktur und Energieplanung zunehmend an diese Arbeitsmuster angepasst werden müssen. Ein statisches System, das von gleichmässiger Nutzung ausgeht, schöpft das Potenzial nicht aus.
Kostenfaktor: Laden am Arbeitsplatz bleibt attraktiv
Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Laden am Arbeitsplatz aus wirtschaftlicher Sicht besonders attraktiv. Im Durchschnittkostet eine Kilowattstunde dort rund 23 Rappen (Median C4-Tarif, Elcom) – im Vergleich zu etwa 65 Rappen an öffentlichen Ladestationen.
Dieser Preisvorteil ist ein starkes Argument für Unternehmen, ihre Mitarbeitenden zu ermutigen, am Arbeitsplatz oder zu Hause zuladen, statt im öffentlichen Raum. Gleichzeitig gilt: Ladeverhalten folgt festen Routinen. Mitarbeitende können nicht dazu verpflichtet werden, zu bestimmten Zeiten oder Tagen zu laden – oder überhaupt ins Büro zu kommen. Diese individuellen Muster müssen daher respektiert, aber intelligent begleitet werden.
Die Daten zeigen klar: Zwischen Energieangebot, Ladeverhalten und Arbeitsmustern bestehen grosse Optimierungspotenziale. Mitdatenbasierten Steuerungslösungen wie Smart Charging wollen wir genau diese Zusammenhänge analysieren und verstehen. Ziel ist es, nicht nur die Energielast zu optimieren, sondern auch das Ladeverhalten selbst smarter zu gestalten –ohne die Flexibilität der Mitarbeitenden einzuschränken.
Das Phänomen «Safety-Laden»
Das beobachtete Ladeverhalten am Morgen hängt eng mit einer weiteren Routine zusammen, die uns in unserem Alltag ständig begegnet – dem von uns genannten «Safety-Laden».
Viele Fahrer:innen stecken ihr Fahrzeug direkt nach der Ankunft am Arbeitsplatz ein, ganz gleich, wie voll der Akku ist. Unsere Daten zeigen: Der durchschnittliche Start-SOC (State of Charge) liegt häufig über 55%,was durchschnittlich immerhin 250 KM-Reichweite gleichkommt, bei Büroflotten sogar höher.
Das heisst: Ein grosser Teil der Ladevorgänge beginnt, obwohl das Fahrzeug eigentlich noch genügend Energie für mehrere Fahrten hätte. Zum Vergleich: Eine Person legt im Durchschnitt lediglich rund 30 Kilometer pro Tag mit dem Auto zurück (Quelle: Bundesamt für Statistik: Tägliche Distanz und Unterwegszeit)
Das Verhalten unterscheidet sich je nach Typ der Flotte:
Büroflotten zeigen ein besonders ausgeprägtes Safety-Ladeverhalten. Hier werden Fahrzeuge regelmässig vor Arbeitsbeginn eingesteckt und meist bis 100% vollgeladen.
Aussendienstflotten hingegen weisen eine grössere Varianz beim Start- und End-SOC auf. Da diese Fahrzeuge stärker im Einsatz sind und oft unterwegs laden, ist ihr Ladeverhalten flexibler und stärker bedarfsorientiert, aber weniger planbar.
Warum laden viele so früh und so voll?
Der Grund liegt selten im tatsächlichen Energiebedarf, sondern meist in der psychologischen Sicherheit: Viele möchten sicherstellen, dass ihr Fahrzeug «bereit» ist – für spontane Fahrten, Meetings oder einfach das gute Gefühl, am Ende des Tages genug Reichweite zu haben. Diese «Reichweitenangst» führt dazu, dass Fahrzeuge täglich angeschlossen werden, selbst wenn keine Notwendigkeit besteht.
Was rational betrachtet ineffizient ist, fühlt sich für viele Fahrer:innen richtig an und wird dadurch zur Routine.
Das Safety-Laden ist ein klassisches Beispiel für menschliche Gewohnheiten, die technische Effizienz einschränken.
Solange das Einstecken morgens zur Routine gehört, bleibt das Ladeverhalten konstant – selbst wenn die Ladeinfrastruktur smarter und flexibler wird.
Für Unternehmen bedeutet das:
Lastmanagement allein reicht nicht - das Verhalten der Fahrer:innen ist ein weiterer wichtiger Schlüssel.
Kommunikation und Nutzerfeedback sind entscheidend, um Routinen zu verstehen und gezielt zu steuern.
Auch die Planung der Ladeinfrastruktur kann optimiert werden: Oft werden mehr Ladepunkte gebaut als tatsächlich nötig wären, wenn man das reale Ladeverhalten berücksichtigt.
Genau hier setzen wir an
Mit chargeSmart beschäftigen wir uns intensiv mit Fragen wie:
Wie oft wird tatsächlich pro Woche im Bürogeladen?
Wann ist der ideale Zeitpunkt zum Laden – ausNetz- und Nutzersicht?
Wie lassen sich Routinen so gestalten, dass Ladezeiten flexibel bleiben, ohne Komfort zu verlieren?
Unser Ziel ist nicht nur, Energielasten zu optimieren, sondern auch Ladegewohnheiten smarter zu machen, damit das Laden am Arbeitsplatz effizient, kostengünstig und nachhaltig wird.
E-Auto laden: Ein Tarif-Dschungel?
Wer öffentlich laden will, kennt es: Apps vergleichen, Tarife prüfen, Gebührencheck - und trotzdem fühlt man sich wie im Tarif-Dschungel. Wir zeigen dir, warum es sich lohnt, all deine Ladevorgänge über nur eine App zu steuern.
2025-10-14
Wer heute mit dem E-Auto unterwegs ist und an einer öffentlichen Ladestation laden will, kennt das Gefühl: Man zückt das Handy, scrollt durch verschiedene Apps, vergleicht Tarife. Trotzdem hat man am Ende das Gefühl, man bräuchte eigentlich ein Jurastudium und einen Taschenrechner, um sein Auto zu laden. Willkommen im App-Dschungel des öffentlichen Ladens!
CPO, EMP - wer macht hier eigentlich was?
Klingt erstmal nach Abkürzungs-Bingo, ist aber wichtig:
CPOs sind neben der Planung und Errichtung der Stationen auch für den reibungslosen Betrieb und die regelmässige Wartung zuständig. CPOs entscheiden, wer die Ladestationen wie, wann und zu welchen Bedingungen nutzen kann .
Ein EMP sorgt nicht nur für die Abrechnung von Ladevorgängen, sondern auch für den Ausbau und die Pflege eines nutzerfreundlichen Ladenetzes. Über eine App mit Karten- und Statusanzeige finden Fahrer freie Ladepunkte von CPOs und starten den Ladevorgang bequem digital.
Zwischen vielen EMPs und CPOs steht ein Marktplatz, wie beispielsweise Hubject oder Girève, als zentrale Roaming-Plattform. Diese bündeln Ladepunkte verschiedener CPOs, sodass EMPs ihren Kund:innen ein möglichst breites Netz anbieten können.
Wo es kompliziert wird...
Was nach einem einfachen System klingt, ist in der Praxis deutlich komplexer:
Nicht jeder EMP hat Zugang zu allen CPOs.
Manche CPOs agieren zugleich als EMPs und können dadurch eigene Stationen bevorzugen. Manche CPOs geben einzelne Ladestationen nur in ihrer eigenen EMP App frei.
Manche EMPs sind direkt an einzelne CPOs angebunden, aber laufen über Marktplatz. Bei Roaming über einen Marktplatz fallen zusätzliche Transaktionskosten an, bei Direktanbindungen nicht. Diese Mischung aus direkter Anbindung und Plattform-Roaming hat unmittelbaren Einfluss auf die Endpreise für Fahrer:innen.
Soweit, so gut und was hat das nun genau mit den Preisen für Ladestation zu tun?
Warum ein und derselbe Strom unterschiedlich viel kostet
Ein kleines, fiktives Beispiel: Stell dir vor, du kaufst ein Getränk im Supermarkt. Bei Super markt A kostet das Getränk 1.50 CHF, beim Supermarkt B kostet es 2.40 CHF. Gleicher Inhalt, anderer Preis. Genau so läuft es beim Laden, denn:
Manche CPOs bevorzugen ihre eigene App und machen Fremdanbietern das Leben schwer.
Dazu kommen Mischmodelle, bei denen du an einer Ladestation mit einer App günstig und mit einer anderen App teuer laden kannst.
Und manche EMPs versuchen ein einheitliches Preismodell aufzubauen – das macht den Vergleich für Endkund:innen noch schwerer.
Hinzu kommt das Thema Fair-Use-Gebühren: Jeder EMP und CPO kann theoretisch ihre eigenen Preisregeln festlegen. Einige Player nutzen das aktiv aus, z.B. indem sie einen günstigen kWh-Preis anzeigen, gleichzeitig aber Stand- oder Parkgebühren erheben. Das macht die tatsächlichen Kosten für die Nutzer:innen schwer durchschaubar
Das Ergebnis? Ein Preissalat, den am Ende der Endnutzer auslöffeln muss.
Brauche ich nun eine App oder zehn?
Viele Fahrer:innen haben mittlerweile gleich mehrere Lade-Apps auf dem Handy - eine für Langsamladestationen im Einkaufszentrum, eine für Schnellladestationen neben der Autobahn, eine für den Notfall. Das macht aber das Laden nicht nur unübersichtlicher, sondern auch stressiger. Schliesslich willst du ja einfach nur Strom laden, statt Rätselraten zu spielen.
Was die Realität zeigt
Wir haben die Transaktionen unserer Kunden mit Tarifen anderer EMPs verglichen, die gleichzeitig auch CPO sind. Diese Anbieter locken auf ihren eigenen Ladepunkten oft mit sehr attraktiven kWh-Preisen, verlangen in ihrer App aber für andere CPOs deutlich mehr – und benachteiligen so fremde Ladeinfrastruktur.
Für unsere Kund:innen zeigt sich ein klares Bild: Mit chargeON sparst du im Schnitt rund 10% pro Monat über alle Transaktionen hinweg. Entscheidend ist dabei der gesamte Lademix, nicht der Einzelpreis eines bestimmten CPOs.
Unsere Berechnung basiert auf einer realistischen Mischkalkulation über 7.500 Ladevorgänge über verschiedene Anbieter: Mal sind wir etwas teurer, mal günstiger. Unter dem Strich liegt chargeON aber deutlich vorne und das bei voller Transparenz.
Die nebenstehende Abbildung verdeutlich, wie sich die Ladeaktivitäten verschiedener Flotten auf unterschiedliche Anbieter verteilen: CPO1-CPO4 stehen dabei für Ladepunktanbieter, mit denen wir aktuell noch keine Kooperation haben, P1-P3 für Partnerstationen, an denen unsere Nutzer:innen zu Vorzugskonditionen laden können. Die unterschiedlichen Flächen zeigen verschiedene Flotten und machen sichtbar, dass jede Flotte ganz eigene Lademuster hat. Je mehr an Partnerstationen geladen wird, desto grösser das Sparpotenzial.
Doch der Preis ist nur die halbe Wahrheit. Wenn du nur die chargeON App nutzt, dann profitierst du noch von weiteren Vorteilen:
Alle Belege in einer App und in einem Portal: Mach Schluss mit dem Quittungswahnsinn.
Statistik über dein Ladeverhalten: Einsicht zu deinem Fahr- und Ladeverhalten und smarte Tipps für dein Auto.
Klare, transparente Preisstruktur: Damit du noch mehr Geld sparen kannst, warnen wir dich noch bevor Fair-Use-Gebühren anfallen.
Noch mehr sparen im Partnernetzwerk: Unsere Partner sind klar ersichtlich mit Icons in der App gekennzeichnet. Lade dort noch mehr, um mehr zu sparen.
Unser Ansatz: Einfach, fair und verlässlich
Genau da setzen wir an:
Convenience: Schluss mit App-Chaos. Mit nur einer App hast du Zugang zu tausenden Ladepunkten in der Stadt, auf der Autobahn oder im Ausland.
Preislich top: Unsere Preise sind im Mix äusserst wettbewerbsfähig. Statt dich mit undurchsichtigen Tarifen herumzuschlagen oder ständig die günstigste App suchen zu müssen, bekommst du bei uns ein faires und transparentes Preisniveau. Auf Dauer hinaus ist es oft günstiger, als es auf den ersten Blick wirkt.
Fairness durch Struktur: Als reiner EMP betreiben wir keine eigenen Ladesäulen. Dadurch sind wir unabhängig und können mit vielen CPOs bessere Konditionen verhandeln und dadurch unser Partnernetzwerk erweitern. Diese Vorteile geben wir direkt an unsere Kundinnen und Kunden weiter.
Am Ende geht es doch darum: Du sollst dein E-Auto laden und nicht deine Nerven strapazieren.
Wer lädt wo? Ein Blick auf das Ladeverhalten verschiedener Nutzergruppen
Wie beeinflusst die Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur das Ladeverhalten von E-Autofahrer:innen? Unsere aktuelle Auswertung von fast 1000 Fahrer:innen liefert spannende Erkenntnisse - besonders für Flotten.
2025-09-29
Laden ist wie Tanken – nur eben ganz anders. Manche laden bequem zu Hause in der Garage, andere sind auf öffentliche Ladepunkte angewiesen, wieder andere stecken morgen das Auto im Büro ein. Genau hier wird es spannend: Je nachdem, welche Möglichkeiten jemand hat, verändert sich das Ladeverhalten.
Wir haben das Ladeverhalten und geladene Energiemengen von über 950 Nutzer:innen (B2B und B2C) analysiert. Dabei ging es um drei Ladeorte – Zuhause, Arbeitsplatz und öffentlich – und um die Ausstattung zu Hause: eigene Wallbox, gemietete Wallbox oder mit einem Adapter über die Haushaltssteckdose. Zusätzlich wurde erfasst, ob im Unternehmen Ladeinfrastruktur vorhanden ist. Unser Ziel: Verstehen, wie Ladeinfrastruktur die Ladeverteilung beeinflusst und welche Hebel Unternehmen und Flottenmanager:innen haben.
Gerade für Flottenmanager ist dieses Wissen entscheidend: Strompreise variieren je nach Standort und Anbieter erheblich. Wer versteht, wo und wann Fahrzeuge geladen werden, kann nicht nur den Komfort der Fahrenden steigern, sondern auch die Ladekosten gezielt optimieren und so langfristig die Gesamtkosten der Flotten senken.
Unsere Ergebnisse
Zuhause laden dominiert: bis zu 80% des Stroms wird über die Wallbox geladen
Zuhause ist der wichtigste Ladeort. Wer eine eigene oder gemietete Wallbox besitzt, lädt dort am häufigsten (rund 80% der geladenen Energiemenge). Wallboxen sind komfortabler und leistungsstärker als einfache Steckdosenadapter. Wird nur über einen Adapter geladen, sinkt die zuhause geladene Energiemenge deutlich – das Laden ist langsamer und umständlicher.
Arbeitsplatz-Ladepunkte verlagern den Anteil des geladenen Stroms von zu Hause
Der Arbeitsplatz entwickelt sich schnell zum zweiten wichtigen Ladeort. Viele unserer Firmenkund:innen haben bereits in Ladeinfrastruktur auf dem Firmengelände investiert. Sobald dort eine Ladestation verfügbar ist, verschiebt sich das Verhalten deutlich: Der Anteil des Ladens zu Hause sinkt, während am Arbeitsplatz deutlich häufiger geladen wird – die Menge des öffentlichen Ladestroms bleibt aber in etwa gleich.
Jede zweite öffentliche Ladung wandert ins Unternehmen, sobald Ladeinfrastruktur da ist
Noch spannender: Wenn im Unternehmen Ladeinfrastruktur installiert wird, kann bei Fahrer:innen ohne Heimladepunkt oft rund die Hälfte ihres gesamten Ladestroms direkt am Arbeitsplatzabgewickelt werden – ein beachtlicher Hebel!
20% bleiben öffentlich – auch mit Heim- und Arbeitsplatzinfrastruktur bleibt jeder fünfte Ladevorgang unterwegs
Auch wenn Heim- und Arbeitsplatzladen den Grossteil der Ladevorgänge abdecken, bleibt das öffentliche Laden ein unverzichtbarer Bestandteil der Elektromobilität. Es sichert die Mobilität dort, wo private Ladeinfrastruktur nicht greift – bei Langstrecken, spontane Fahrten oder für Fahrer:innen ohne eigenen Ladepunkt. Für Flotten bedeutet das: öffentliche Ladeinfrastruktur ist kein Ersatz, sondern eine notwendige Ergänzung.
Gezielte Infrastruktur senkt Flottenkosten massiv
Eine feste Ladestation zu Hause oder am Arbeitsplatz bringt vor allem eins: Komfort. Fahrer:innen müssen nicht jedes Mal überlegen, wo sie laden können, und haben den Ladepunkt immer verfügbar. Fehlt diese Infrastruktur, steigt der Planungsaufwand, und die Abhängigkeit von öffentlichen Säulen nimmt zu.
Fazit für Flottenbetreiber
Mit jedem Ladevorgang, der von einer öffentlichen Säule zu einem Heim- oder Arbeitsplatzlader verlagert wird, sinken die Gesamtkosten und die Zufriedenheit steigt.
Nutzer:innen mit Heimladeinfrastruktur laden fast ausschliesslich zu Hause - Investitionen in Heim-Ladepunkte reduzieren die Nutzung öffentlicher Infrastruktur.
Ladepunkte am Arbeitsplatz werden stark genutzt, sobald sie verfügbar sind. Ladeinfrastruktur auf Firmengelände sind ein entscheidender Hebel für Ladeverhalten - besonders für Personen ohne Heimladeinfrastruktur.
Die Kombination «Zuhause und Arbeitsplatz» führt zu höchster Effizienz und minimalen Umwegen.
Dieser Blogartikel ist der Auftakt unserer neuen Blogreihe, die sich vollständig dem Thema «Charging» widmet. In den kommenden Beiträgen werden wir tiefer in verschiedene Aspekte rund ums Laden eintauchen, aktuelle Trends beleuchten und euch exklusive Einblicke sowie praxisnahe Tipps liefern. Freut euch auf spannende Stories, innovative Lösungen und wertvolle Insights aus der Welt der E-Mobilität.
Medienmitteilung: Mazda und autoSense AG führen europaweit „Mazda Charging” ein
Mazda führt zusammen mit autoSense AG europaweit «Mazda Charging» ein. Ziel ist ein einfacheres und smarteres Fahrerlebnis für sämtliche Mazda Elektrofahrzeug-Fahrer:innen in ganz Europa.
2025-08-19
Mazda und autoSense AG führen europaweit „Mazda Charging” ein
Zürich, 19.August 2025 – Mazda führt zusammen mit autoSense AG europaweit «Mazda Charging» ein. Ziel ist ein einfacheres und smarteres Fahrerlebnis für sämtliche Mazda Elektrofahrzeug-Fahrer:innen in ganz Europa. Die neue App macht das öffentliche Laden und Bezahlen einfach und zuverlässig. Der Service wird zusammen mit dem brandneuen Mazda6e eingeführt und widerspiegelt Mazdas umfassendes Engagement für ein nahtloses Elektromobilitätserlebnis.
Mazda Charging wurde gemeinsam mit autoSense AG entwickelt. Mazda hat sich für einen europäischen Partner entschieden, um den europäischen Kunden die beste Lösung bieten zu können. Die App und alle damit verbundenen Dienstleistungen werden von autoSense betrieben und bereitgestellt.
Der neue Service wurde exklusiv für Besitzer von Mazda-Elektrofahrzeugen entwickelt und umfasst eine spezielle mobile App, die einen einfachen Zugang zu einer einheitlichen Lade- und Zahlungsplattform ermöglicht, die ein umfangreiches Netz öffentlicher Ladestationen in ganz Europa umfasst.
„Das Aufladen eines Mazda sollte genauso mühelos sein wie das Fahren“, so Martijn ten Brink, CEO Mazda Motor Europe. „Mit Mazda Charging bieten wir eine intuitive, praktische App, die sich nahtlos in den Alltag unserer Kunden einfügt.“
Zusätzliche Funktionen, die über das öffentliche Laden hinausgehen, sollen in Kürze eingeführt werden, um Mazda-EV-Fahrern weitere unmittelbare Vorteile zu bieten, beispielsweise ein auf Kosteneffizienz optimiertes Laden oder die Nutzung von Ökostrom. Dies ist auch eine spannende Gelegenheit für Mazda (Suisse) SA, als Pilotpartner und Markt mit autoSense AG eng zusammenzuarbeiten, um die Einführung dieser neuen Funktionen zu unterstützen und das Produkt weiterzuentwickeln.
„Mit Mazda Charging sind wir stolz darauf, eine der attraktivsten kommerziellen und technischen Lösungen im Bereich Elektromobilität in der Schweiz anbieten zu können. Die Partnerschaft mit Mazda ist auch ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Präsenz auf den europäischen Märkten“, so Jaap Vossen, CEO autoSense AG.
Mazda Charging wird zeitgleich mit der Markteinführung des Mazda 6e in Betrieb gehen und den Automobilhersteller in die Lage versetzen, seinen Kunden von Anfang an ein umfassendes Erlebnis als Besitzer eines Elektrofahrzeugs zu bieten.
Über Mazda
Die Mazda Motor Corporation ist ein globaler Automobilhersteller mit Hauptsitz in Hiroshima, Japan. Bekannt für sein Design, seine Handwerkskunst und seinen Fahrspass, beschleunigt Mazda seinen Weg zu einer nachhaltigen Mobilität mit Fokus auf Elektrifizierung und nutzerorientierten Innovationen.
Über autoSense:
autoSense AG ist ein führender Anbieter im Bereich Ladelösungen für Elektroflotten, EV Fahrer sowie Flottenmanagement von Unternehmen. Das Unternehmen entwickelt und betreibt innovative, modulare Lösungen, die das Laden, die Abrechnung und die Verwaltung von elektrischen Firmenfahrzeugen nahtlos miteinander verbinden, egal ob am Arbeitsplatz, zu Hause oder unterwegs. Mit der zentralen Plattform von autoSense erhalten Unternehmen volle Transparenz und Kontrolle über alle Ladevorgänge, profitieren von automatisierten Rückvergütungen sowie einer umfassenden Kostenkontrolle und können so ihre Flotten effizient und nachhaltig betreiben. autoSense AG mit Sitz in Zürich wurde 2018 gegründet und ist ein Unternehmen der AMAG Gruppe und Zurich Versicherung Schweiz.
Medienmitteilung: autoSense und DPD Schweiz starten zukunftsweisendes Pilotprojekt
autoSense und DPD Schweiz starten zukunftsweisendes Pilotprojekt für das intelligente Laden von E-Fahrzeugflotten
2025-06-11
autoSense und DPD Schweiz starten zukunftsweisendes Pilotprojekt für das intelligente Laden von E-Fahrzeugflotten
Zürich, 11. Juni 2025 – autoSense, führender Innovator im Bereich Ladelösungen für Elektrofahrzeuge und Flottenmanagement für Unternehmen, hebt gemeinsam mit dem Paketdienstleister DPD Schweiz die nachhaltige Logistik auf ein neues Level: Mit der Lancierung eines zukunftsweisenden Pilotprojekts zum intelligenten Laden von E-Flotten setzen die beiden Unternehmen neue Massstäbe in der Branche. Das Projekt wird im Rahmen der Projektförderung von LadenPunkt unterstützt und gilt als Meilenstein für die Transformation der Schweizer Logistiklandschaft.
Im Zentrum des Projekts steht die intelligente Ladelösung «chargeSmart» von autoSense, die bei DPD Schweiz erstmals im operativen Einsatz getestet wird. Als datenbasierte Lösung passt chargeSmart das Laden von E-Fahrzeugen dynamisch an den Energiemarkt, die Verfügbarkeit von erneuerbarem Strom und die Einsatzzeiten der Fahrzeuge an. So werden Ladevorgänge automatisiert dann durchgeführt, wenn die Strompreise niedrig sind, was den Flottenbetrieb wirtschaftlicher und netzdienlich macht.
Zusätzlich werden die Batteriekapazitäten von DPD's Nutzfahrzeugen Swissgrid für Regelenergie zur Verfügung gestellt. Dies führt nicht nur zu zusätzlichen Erträgen, sondern hilft auch, das Schweizer Stromnetz zu stabilisieren und damit die Integration von erneuerbaren Energien zu fördern.
„Wir sind begeistert, gemeinsam mit DPD Schweiz dieses richtungsweisende Pilotprojekt umzusetzen“, sagt Jaap Vossen, CEO von autoSense. „Die Elektrifizierung von Flotten ist ein Gamechanger für die nachhaltige Mobilität. Mit chargeSmart schaffen wir eine Lösung, die Effizienz und Nachhaltigkeit miteinander vereint und einen spürbaren Beitrag zur Energiewende leistet. Die Förderung durch LadenPunkt bestätigt die Relevanz und Innovationskraft unserer Technologie“, so Vossen weiter.
DPD Schweiz verfolgt ehrgeizige Ziele: Bis 2030 soll die gesamte Zustellflotte, bis 2035 sogar die komplette Linehaul-Flotte auf Elektroantrieb umgestellt sein. Schon heute stammen 100 % des Stroms in allen DPD-Depots aus erneuerbaren Quellen. „Mit dem Pilotprojekt gemeinsam mit autoSense und LadenPunkt gehen wir konsequent neue Wege, um unsere Klimaziele noch schneller zu erreichen“, betont Ville Heimgartner, SeniorInnovation Project & Sustainability Manager. „Intelligentes Lademanagement ist der Schlüssel zur Skalierung unserer Elektroflotte. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse dieses innovativen Tests.“
Das Pilotprojekt läuft bis Ende 2025 und wird wertvolle Erkenntnisse für die gesamte Branche liefern. Die Ergebnisse fliessen direkt in die Weiterentwicklung von chargeSmart ein und beschleunigen damit die Elektrifizierung der Schweizer Mobilität.
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Über autoSense:
autoSense AG ist ein führender Anbieter im Bereich Ladelösungen für Elektroflotten sowie Flottenmanagement von Unternehmen. Das Unternehmen entwickelt und betreibt innovative, modulare Lösungen, die das Laden, die Abrechnung und die Verwaltung von elektrischen Firmenfahrzeugen nahtlos miteinander verbinden, egal ob am Arbeitsplatz, zu Hause oder unterwegs. Mit der zentralen Plattform von autoSense erhalten Unternehmen volle Transparenz und Kontrolle über alle Ladevorgänge, profitieren von automatisierten Rückvergütungen sowie einer umfassenden Kostenkontrolle und können so ihre Flotten effizient und nachhaltig betreiben. autoSense AG mit Sitz in Zürich wurde 2018 gegründet und ist ein Unternehmen der AMAG Gruppe und Zurich Versicherung Schweiz.
Über DPD Schweiz:
DPD Schweiz ist einer der führenden privaten Express- und Paketdienstleister der Schweiz und fertigt mit 1‘200 Mitarbeiter:innen und Fahrer:innen jährlich über 24 Millionen Pakete an Unternehmen und Privatpersonen ab. Das Unternehmen mit Sitz in Buchs ZH ist in der Schweiz und im grenznahen Ausland an dreizehn Standorten und mit über 1‘000 DPD Pickup parcelshops vertreten. DPD Schweiz gehört zu Geopost.
LadenPunkt ist ein Programm zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbare Energien in der Schweiz. Mit der Projektförderung unterstützt LadenPunkt innovative Projekte und Lösungen im Bereich Ladeinfrastruktur. LadenPunkt ist Teil von EnergieSchweiz und verantwortet vom Bundesamt für Energie (BFE).
Clyde bietet das flexibelste Auto Abo für die Schweiz an. So einfach war es noch nie, ein eigenes Auto zu fahren.
2025-03-01
Über Clyde Mobility AG
Die Clyde Mobility AG ist eine führende Anbieterin von E-Auto-Abos in der Schweiz. Für das passende Auto im Abo zahlen Kundinnen und Kunden eine fixe monatliche Rate, die sämtliche Kosten, wie Versicherung, Service und Steuern abdeckt. Auch der Strom für öffentliches und privates Laden ist auf Wunsch inklusive.
Die Clyde Mobility AG gehört zur AMAG Gruppe und ist Teil des Geschäftsbereichs AMAG Energy & Mobility.
Dank dem gebündelten Know-how und den regional verankerten Standorten kann Helion in der ganzen Schweiz alle Wünsche rund um Photovoltaik, Stromspeicher, Wärmepumpen und Elektromobilität professionell und kompetent erfüllen.
2025-03-01
Als eines der engagiertesten Energielösungsunternehmen der Schweiz hat sich Helion zum Ziel gesetzt, die neue Energiewelt aktiv voranzutreiben. Mit einem interdisziplinären Team ist Helion schweizweit aktiv und regional verankert.
Energieeffizienz und alternative Energien bilden bei Helion den Kern aller unternehmerischen Überlegungen. Die Weiterentwicklung der eigenen Spitzentechnologien, die Optimierung der Dienstleistungen und die Qualität der Beziehungen – zu Partnern, Kunden und Mitarbeitenden – sind dabei zentral.
Helion realisiert seit 2008 Projekte in den Bereichen Photovoltaik, Stromspeicher, Wärmepumpen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Die Dienstleistungen reichen von der Beratung über die Planung bis hin zur Installation und lebenslangem Service. Die Systeme kommen aus einer Hand und werden durch das Energiemanagementsystem HelionONE optimal abgestimmt und laufend optimiert.
Die Helion Energy AG gehört wie autoSense AG zur AMAG Gruppe und ist ebenfalls Teil des Geschäftsbereichs AMAG Energy & Mobility.
Energie und Mobilität: Zusammenführen, was zusammengehört
chargeSmart, die Smart Charging Lösung von autoSense, optimiert Ladevorgänge automatisch, senkt Ladekosten für Nutzer um bis zu 30% und funktioniert unabhängig von der vorhandenen Ladeinfrastruktur direkt über dieFahrzeuge.
2025-05-26
Das Schweizer Stromsystem steht vor dem grössten Wandel seiner Geschichte. Die Entwicklung geht weg von wenigen zentralen Grosskraftwerken hin zu einer Vielzahl dezentraler, aktiver Stromnutzer und -erzeuger, sogenannten Prosumern. So bringt es Swissgrid AG auf den Punkt. Das bedeutet: Unser Netz muss flexibler werden, um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.
Martin Everts, Managing Director AMAG Energy & Mobility sowie VR Präsident autoSense AG, präsentiert in der Rubrik "Die Idee" von SRF in der News Sendung 10vor10 die chargeSmart Lösung von autoSense AG: Das Laden von Elektroautos wird gezielt in Zeiten verschoben, in denen viel Solarstrom ins Netz eingespeist wird und die Strompreise niedrig sind. Gleichzeitig können die Batterien der E-Autos genutzt werden, um das Netz zu stabilisieren. So wird Elektromobilität wirtschaftlich attraktiver und unterstützt die Integration erneuerbarer Energien im Energiesystem. Auch Christian Schaffner von der ETH Zürich sieht grosses Potenzial: In Zukunft wird deutlich mehr Flexibilität gebraucht. Elektroautos mit intelligentem Lademanagement können genau das leisten.
Hier gehts zum Newsbeitrag "Die Idee":
Weiterführende Informationen zu chargeSmart
Zusammenfassung für eilige Leser:
In der Schweiz steigt sowohl die Solarproduktion als auch die Anzahl der Elektrofahrzeuge stark an – durch intelligentes Laden können die Fahrzeuge genau dann geladen werden, wenn die Solarenergie reichlich vorhanden und der Strom günstig ist
chargeSmart, die Smart Charging Lösung von autoSense, optimiert Ladevorgänge automatisch, senkt Ladekosten für Nutzer um bis zu 30% und funktioniert unabhängig von der vorhandenen Ladeinfrastruktur direkt über die Fahrzeuge
Elektrofahrzeuge können mit dieser Technologie zusätzlich als dezentrale Energiespeicher für das Stromnetz dienen – sie helfen so, die Netzstabilität zu sichern und sparen teure Infrastrukturinvestitionen
Die Versorgungsseite: Solarenergie im Aufwind
Solarenergie macht mittlerweile beeindruckende 11% des in der Schweiz verbrauchten Stroms aus. Der Ausbau von Photovoltaik, insbesondere im Wohnbereich, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen – die installierte Leistung hat sich von 0.3 GW im Jahr 2019 auf 1.78 GW im Jahr 2024fast versechsfacht. Während dies aus ökologischer Sicht und im Hinblick auf die Energie-Unabhängigkeit der Schweiz äusserst sinnvoll ist, bringt es neue Herausforderungen mit sich – nämlich die wetterabhängigen Schwankungen bei der Produktion sowie die Überproduktion an besonders sonnigen Tagen. Dies speziell auch im Hinblick darauf, dass die Solarenergie noch nicht im grossen Stil gespeichert werden kann für Zeiten mit weniger Stromproduktion. Das zeigt sich auch in der sogenannten "Duck Curve": Je mehr Solar zugebaut wird, desto mehr sinken die Strompreise stärker zur Mittags- und Nachmittagszeit, wenn Sonnenenergie ins Netz fliesst.
Duck Curve Schweiz. Der Einfluss der Solarenergie auf den Preis am Mittag und Nachmittag zeigt sich von Jahr zu Jahr stärker, je mehr Solar zugebaut wird.
Die Nachfrageseite: E-Mobilität im Vormarsch
In der Schweiz waren per Ende 2024 bereits 202'000 Elektrofahrzeuge registriert, und allein im Januar 2025 kamen 2'904 neue hinzu – 23% mehr als im Januar 2024. Elektrofahrzeuge treiben den Stromverbrauch erheblich in die Höhe: Während ein typisches Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe etwa 4'000 kWh Strom pro Jahr verbraucht, so steigt dies um weitere 2'500 kWh, wenn ein Elektrofahrzeug dazu kommt. Diese substantielle zusätzliche Nachfrage belastet wiederum das Netz – besonders kritisch, weil viele Elektroautos ausgerechnet dann geladen werden, wenn Strom knapp und teuer ist.
Beispielsweise kommen Mitarbeitende morgens ins Büro, stecken ihre Elektrofahrzeuge amArbeitsplatz ein und starten sofort mit dem Laden. Dies geschieht jedoch genau dann, wenn der Stromverbrauch ohnehin in die Höhe schnellt, beispielsweise weilHaushalte in den Tag starten, Unternehmen ihre Produktion starten, etc. und dieSonne noch nicht stark scheint – die Strompreise sind entsprechend hoch. Das gleiche Szenario wiederholt sich am Abend: Fahrzeuge aus Logistik, Aussendienst, Service, etc. kehren zurück ins Depot, werden eingesteckt und direkt geladen. Auch zu dieser Zeit sind die Preise in der Spitze: Menschen kommen von der Arbeit heim, kochen, schauen Fernsehen, schalten die Waschmaschine ein – gleichzeitig ist die Sonne bereits untergegangen, es gibt keine PV-Produktion mehr, sprich ist der Strompreis hoch.
Strompreise und Ladezyklen vom 12. Mai 2024. Während heute ein Büromitarbeitender um 07:30 Uhr ins Büro kommt, sein Elektrofahrzeug einsteckt und lädt, optimiert chargeSmart diese Ladung, indem die Ladung in Zeiten mit tiefen Preisen verschoben wird.
Die Lösung: chargeSmart
Die clevere Kombination beider Faktoren mit einer Prise Intelligenz ergibt die Lösung: Das Laden der Fahrzeuge genau dann, wenn die Solarproduktion auf Hochtouren läuft und dadurch die Strompreise tief sind. chargeSmart, unsere intelligente Lösung, lernt, wann ein Fahrer sein Auto üblicherweise nutzt, und prognostiziert darauf basierend das individuelle Fahr- und Ladeverhalten. Das System erkennt beispielsweise, an welcher Ladestation jedes Fahrzeug typischerweise eingesteckt wird und ob dort ohne Einschränkungen nachgeladen werden kann oder ob ein sogenanntes Lastmanagement existiert, welches das Nachladen zu bestimmten Zeiten limitiert.
Basierend auf diesen Erkenntnissen werden die Ladevorgänge des Nutzers optimiert und gezielt in Zeiten mit tiefen Strompreisen verschoben. Wenn beispielsweise ein Logistikfahrzeug am Abend zurück ins Depot kommt und angesteckt wird, beginnt die Ladung erst Mitten in der Nacht, wenn die Strompreise wieder tiefer sind. Dieses netzdienliche Laden führt zu substantiellen Einsparungen von bis zu 30% der Ladekosten für den Nutzer – je nach Fahrzeug und Ladeverhalten. Hübscher Nebeneffekt: In dem Photovoltaik-Produktion und Elektrofahrzeug-Nachfrage zusammengebracht werden, können die Systemkosten reduziert werden, sprich ist weniger Netzausbau erforderlich. Der einzigartige Vorteil von chargeSmart: Da wir die Steuerung direkt über die Fahrzeuge und nicht über den Umweg von Stromzählern oder Ladestationen vornehmen, funktioniert unsere Lösung unabhängig von der installierten Ladeinfrastruktur und harmoniert perfekt mit Fahrzeugen nahezu aller Marken.
Der Nutzer bemerkt von der intelligenten Steuerung praktisch nichts – das System garantiert zuverlässig, dass der gewünschte Ladezustand erreicht wird und lässt beispielsweise Schnellladevorgänge unangetastet. Während alle die Lösung nutzen können, profitieren heute nur Unternehmen von den Kostenersparnissen, welche mindestens einen Teil des Stroms am Spotmarkt beschaffen und somit variable Stromtarifen nutzen. Ähnlich bei den Privatkunden: Haben diese keinen dynamischen Stromtarif wie beispielsweise einen zeitvariablen Netztarif, können sie noch nicht vom Produkt profitieren.
Von intelligenter Ladung zur Regelenergie: Die nächste Stufe
chargeSmart geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet die gesteuerten Fahrzeuge an den Regelenergie-Märkten an. Hintergrund: Das Stromnetz muss permanent in einem Gleichgewicht von 50 Hz gehalten werden, um Stromausfälle zu verhindern. Hierfür werden genaue Prognosen von Produktion und Verbrauch erstellt. Weicht die Realität von der Prognose ab, etwa weil ein Kraftwerk plötzlich ausfällt oder das Wetter unerwartet umschlägt, droht ein Ungleichgewicht mit kritischen Spannungsschwankungen. Um die Frequenz schnell zu stabilisieren und wieder auf 50 Hz zu bringen, aktiviert die Swissgrid Regelenergie.
Regelenergie sind unverzichtbare Reserven, die teilweise in Sekundenschnelle von der Swissgrid abgerufen werden können. Traditionell wird in der Schweiz ein Grossteil der Regelenergie durch leistungsstarke Pumpspeicherkraftwerke bereitgestellt, die rasch aktiviert werden können. Doch Regelenergie kann auch von anderen Speichern geliefert werden – allen voran den Batterien tausender Elektroautos: "Elektroautos werden so wichtig sein wie grosseP umpspeicherkraftwerke. Elektroautos als Speicher für das Stromnetz – das ist die Zukunft", betont Serge Wisselmann, Leiter Regelenergiemärkte Swissgrid, in einem Gespräch mit Ueli Schmezer. Auch der Bundesrat sieht Potenzial. Intelligentes Laden vermeide Lastspitzen und spare dadurch teure Investitionen in neue Leitungen oder Reservekraftwerke, heisst es in einem letzten Dezember publizierten Bericht. Solche Systeme könnten einen «entscheidenden Beitrag zur besseren Integration der Photovoltaikproduktion leisten», so der Bundesrat weiter.
Eine simple Überschlagsrechnung zeigt das Potential der Elektrofahrzeuge für Regelenergie auf: Laut der Studie «Verständnis Ladeinfrastruktur 2050» des Bundesamtes für Energie werden in der Schweiz bis 2035 rund 2 Millionen und bis 2050 sogar 4 Millionen Elektrofahrzeuge erwartet. Basierend auf dem aktuellen Ladeverhalten dieser Fahrzeuge ergibt sich ein theoretisches Potential für Regelenergie vonetwa 1'000 MW im Jahr 2035 und beeindruckenden 2'000 MW im Jahr 2050. ZumVergleich: 1'000 MW entspricht in etwa der Leistung des Pumpspeicherkraftwerks Linth-Limmern, dessen Bau über mehrere Jahre mehr als 2 Milliarden CHF gekostet hat. Diese Zahlen übersteigen die aktuell von Swissgrid angefragte Regelenergieleistung (ca. +/- 400 MW Sekundärregelenergie und +/- 500 MW Tertiärregelenergie) um ein Vielfaches. Zwar ist der Vergleich mit Linth-Limmern hinsichtlich der Leistung zutreffend, jedoch verfügt das Pumpspeicherkraftwerk über eine wesentlich grössere Energiekapazität. Um die Mobilität der Nutzer nicht zu beeinträchtigen, beabsichtigen wir, jeweils nur einen geringen Teil der Batteriekapazität zu nutzen und können daher nicht über längere Zeit Energiekapazität bereitstellen, während Linth-Limmern seine Leistung von 1’000 MW über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten kann.
Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Mit chargeSmart, der neuen Smart Charging Lösung von autoSense, sparen Elektrofahrzeug-Besitzer nicht nur Geld, indem sie ihre Betriebskosten verringern, sondern senken auch aktiv die Netzausbaukosten und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer stabilen, zukunftsfähigen Stromversorgung.
Medienmitteilung: Fusion von autoSense AG und Helion chargeON
autoSense AG und Helion chargeON haben ihren Zusammenschluss bekannt gegeben. Ziel der Fusion ist es, das Know-how beider Unternehmen zu vereinen und das Angebot an Ladelösungen für Elektrofahrzeug-Flottenkunden auszubauen.
2025-03-03
Fusion von autoSense AG und Helion chargeON: Gemeinsam die Zukunft der E-Mobilität gestalten.
Zürich, 3. März 2025
autoSense AG und Helion chargeON geben ihren Zusammenschluss bekannt. Ab sofort bündeln die beiden Unternehmen ihre Kräfte und treten künftig gemeinsam unter der Marke autoSense AG auf. Ziel der Fusion ist es, das Know-how beider Firmen zusammenzuführen und insbesondere das Angebot von Ladelösungen für Flottenkunden und deren Elektrofahrzeugen konsequent weiter auszubauen.
Durch die Fusion entsteht ein führender Anbieter für E-Mobilitätslösungen in der Schweiz. Dank den gemeinsamen Ressourcen und der gebündelten Expertise wird das Produktportfolio im Bereich EV Charging von Fahrzeugflotten klar präzisiert.
Unternehmen profitieren von verbesserten Steuerungsmöglichkeiten für das öffentliche Laden und die Integration eigener Stationen sowie von der fairen und direkten Stromerstattung für Mitarbeiter mit Firmenwagen, die zu Hause laden.
Jaap Vossen, CEO von autoSense AG, betont: «Mit dieser Fusion festigen wir unsere Rolle als führender Anbieter im Bereich E-Mobilitätslösungen. Unsere Kunden können sich auf noch innovativere Produkte und einen langfristigen Mehrwert verlassen.»
Im Zuge der Fusion übernimmt AMAG Group den Aktienanteil von Swisscom und damit auch die Mehrheit an autoSense AG. Zurich Schweiz bleibt weiterhin Aktionärin. Diese Veränderung stärkt die finanzielle Basis von autoSense AG und ermöglicht eine strategische Weiterentwicklung mit langfristiger Perspektive.
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Über autoSense AG
autoSense AG ist ein führendes Unternehmen im Bereich Flottenmanagement und Ladelösungen für Elektrofahrzeuge. Mit Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und Kundennutzen treibt autoSense die Zukunft der E-Mobilität voran.
autoSense geht eine Partnerschaft mit Gireve ein, um seine Strategie für das Management von Elektroflotten zu erweitern.
2024-10-10
Partnerschaft autoSense und Gireve
autoSense treibt seine Mission, innovative, umweltfreundliche Mobilitätslösungen anzubieten, durch die Partnerschaft mit Gireve voran. Es hat seine umfassende Mobilitätsplattform mit dem Roaming-Netzwerk von Gireve verknüpft, wodurch das Serviceangebot verbessert und ein breiterer Zugang zu Ladesystemen für Elektrofahrzeuge (EV) in ganz Europa ermöglicht wird.
Als Anbieter fortschrittlicher Flottenmanagementlösungen ermöglicht autoSense Unternehmen die Überwachung und Optimierung ihrer Fahrzeugflotten, die Senkung der Betriebskosten und die Minimierung ihrer Umweltauswirkungen. Die End-to-End-Plattform unterstützt die zentrale Verwaltung, die nahtlose Abrechnung und den effizienten Betrieb von Ladevorgängen für Elektrofahrzeuge.
Vision autoSense
„Wir freuen uns sehr über unsere Partnerschaft mit Gireve. Dies ist ein wichtiger Schritt für uns und wird uns dabei helfen, unsere Vision von einem effizienten und nahtlosen nachhaltigen Fahren zu verwirklichen“, sagt Jaap Vossen, CEO von autoSense. “Wir werden unsere führende Position bei der Kombination von Telematik und Ladevorgängen für Flotten ausbauen, um die Elektrifizierung der Flotten unserer Kunden zu vereinfachen.“
autoSense deckt inzwischen über 500.000 Ladepunkte in ganz Europa ab und bietet Unternehmen eine effiziente Integration von Elektrofahrzeugen in ihre Flotten, eine klare Lösung für das Laden zuhause sowie der korrekten Berechnung und Entschädigung dieser Ladevorgänge.
Charged for change: Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Mobilität!