Neues Jahr – neues E-Flottenmanagement?
Starten Sie ins neue Jahr mit neuen Gedanken zum Flottenmanagement – wo verstecken sich echte Kostenersparnisse?
Die Elektrifizierung von Flotten ist längst kein Zukunftsthema mehr. Viele Unternehmen sind bereits mittendrin: E-Fahrzeuge sind bestellt, Ladekarten verteilt, erste Erfahrungen gesammelt. Und trotzdem bleibt bei vielen Flottenmanager:innen eine zentrale Frage offen: Haben wir unsere Gesamtkosten wirklich im Griff oder nur ein gutes Gefühl dabei?
Gerade beim Laden zeigt sich schnell: Entscheidend ist nicht nur wo geladen wird, sondern zu welchen Preisen – und wie gut sich diese Kosten planen lassen.
Flotte ohne Home Charging: überschaubar gedacht, komplex gelebt
Unternehmen ohne Home-Charging-Lösung landen meist bei einemähnlichen Setup:
- Laden am Firmenstandort (Work Charging), sofern verfügbar
- Laden unterwegs an öffentlichen Stationen
Auf dem Papier klingt das klar strukturiert. In der Praxis zeigen die Ladedaten jedoch ein anderes Bild, vor allem beim Thema Kostenvarianz.
Work Charging: relativ stabil, gut planbar
Bei mittleren Betrieben liegt der Strompreis im Geschäft häufig in einem klar definierten Rahmen. Ein Beispiel aus der Analyse: Der Medianpreis eines typischen Geschäftstarifs liegt bei rund 25 Rp./kWh (C3, Elcom), mit einer Spanne von ca. 8.5 bis 40.9 Rp./kWh.
Für Flottenmanagerinnen bedeutet das: überschaubare Schwankungen, verlässliche Kalkulation.
Public Charging: grosse Bandbreite, geringe Planbarkeit
Ganz anders sieht es beim öffentlichen Laden aus. Hier zeigen die Daten eine deutliche höhere Preisvarianz: von 0.28 CHF/kWh bis hin über 1.00 CHF/kWh und mehr. Diese Spannweite ist kein Ausreisser, sondern Alltag – unabhängig vom Anbieter, Standort, Ladeleistung und Zeitpunkt.
Doch damit nicht genug: Beim öffentlichen Laden ist der kWh-Preis oft nicht der einzige Kostenfaktor.
Je nach Station und Tarif können zusätzlich anfallen:
- Zeitgebühren (z.B. pro Minute nach einer gewissen Standzeit oder von Beginn an
- Fair-Use-Gebühren, wenn Fahrzeuge «zu lange» angeschlossen bleiben
- Startgebühren, unabhängig von der geladenen Energiemenge
Das Resultat: Zwei Ladevorgänge mit ähnlicher kWh-Menge können am Ende völlig unterschiedliche Gesamtkosten verursachen, allein aufgrund der Tarifstruktur.
Für Flottenmanagerinnen bedeutet das:
- Der Total Cost of Charging lässt sich kaum im Voraus abschätzen
- Kosten schwanken nicht nur wegen des Strompreises, sondern auch wegen zusätzlicher Gebühren
- Eine saubere Vergleichbarkeit zwischen Fahrzeugen, Fahrer:innen oder Monaten wird deutlich erschwert
Planbarkeit? Kaum gegeben.
Gerade in Flotten mit hohem Anteil an öffentlichen Ladevorgängen entsteht so eine Kostenrealität, die schwer prognostizierbar ist.
Was unsere Daten auch zeigen: Wer kein Home Charging hat, lädt öfter öffentlich
Besonders spannend: Fahrer:innen ohne Heimladestation laden häufiger öffentlich als im Geschäft, wo das Laden günstiger ist.

Das heisst:
- Mehr Ladevorgänge unterwegs
- Mehr Preisvarianz und mehr Preisunsicherheit
- Mehr unterschiedliche Abrechnungen
Gerade bei Mitarbeitenden im Aussendienst oder mit längeren Pendelstrecken wird deutlich: Ein grosser Teil der Energie fliesst nicht am Firmenstandort, sondern dort, wo die Preise am stärksten schwanken.
Für Flottenmanager:innen steigen damit nicht nur die Gesamtkosten, sondern vor allem die Unvorhersehbarkeit der Gesamtkosten.
Flotte mit Home Charging: das volle Bild der Kosten
Mit Home Charging – und einer sauberen Lösung wie chargeHome– verschiebt sich der Blickwinkel. Denn plötzlich fliesst auch der Ladeort mit dem grössten Potenzial in die Rechnung ein: das Zuhause der Mitarbeitenden.
Was sich dadurch ändert:
- Günstigere und stabilere Energiepreise im Vergleich zum öffentlichen Laden
- Deutlich geringere Preisvarianz als bei Public Charging
- Weniger öffentliche Ladevorgänge, weniger Umwege, weniger Zeitverlust.
Und vor allem: Die Gesamtkosten der Flotte werden erstmals wirklich sichtbar.
Transparenzstatt Bauchgefühl – ein echter Mehrwert für Flottenmanager:innen
Der grösste Nutzen von chargeHome liegt nicht nur im günstigeren Strompreis, sondern in der transparenten Gesamtkostenabrechnung:
- Exakte Erfassung der geladenen kWh zuhause
- Faire, verbrauchsbasierte Rückvergütung an Mitarbeitende
- Klare, nachvollziehbare Kosten pro Fahrzeug und pro Fahrer:in
Keine Pauschalen, keine Excel-Listen, keine Diskussionen am Monatsende. Stattdessen eine saubere Datengrundlage, mit der Flottenmanager:innen arbeiten können – und die auch intern überzeugt, etwa bei Finance, Controlling oder der Geschäftsleitung.
Fazit: Wer sparen will, muss ganzheitlich denken
Flotten ohne Home Charging zahlen oft mehr, als sie erwarten – nicht zwingend wegen hoher Strompreise, sondern wegen mangelnder Planbarkeit, hoher Preisvarianz und fehlender Transparenz. Öffentliches Laden wirkt auf den ersten Blick flexibel und unkompliziert, entzieht sich aber in der Praxis einer verlässlichen Kostensteuerung.
Flotten mit Home Charging und einer Lösung wie chargeHome gewinnen dagegen entscheidend an Kontrolle:
- Transparenz über alle Ladeorte hinweg
- Planbarkeit bei Energiepreisen, Infrastruktur und Abrechnung
- Vergleichbarkeit zwischen Fahrzeugen, Fahrer:innen und Zeiträumen
- Akzeptanz bei Mitarbeitenden durch faire, verbrauchsbasierte Rückvergütung
Damit wird E-Flottenmanagement vom Bauchgefühl zur belastbaren Entscheidungsgrundlage – für Flottenmanagement, Finance und Geschäftsleitung.
Ausblick: «Aber Ladeinfrastruktur ist soo teuer» - stimmt das wirklich?
Ein häufiges Gegenargument bleibt: «Aber Ladeinfrastruktur für alle Mitarbeitenden kostet doch ein Vermögen.». Im nächsten Blogbeitrag schauen wir genauer hin.
Wir analysieren:
- Welche Mehrkosten durch Ladeinfrastruktur zu Hause und am Arbeitsplatz tatsächlich entstehen
- Warum diese Kosten oft überschätzt werden
- Und weshalb eine Flotte selbst dann günstiger fährt, wenn jede:r Mitarbeitende eine eigene Ladestation erhält.


