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Wie klimabewusstes Fahren Umwelt und Portemonnaie schont

Nicolas Noth
15.3.2021
Lesedauer ca.
5
Min.
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Inhaltsverzeichnis

Nicht erst seit der Corona Krise ist ein bewusster und nachhaltiger Lebensstil eins der wichtigeren Themen unserer Gesellschaft. Doch die Pandemie wirkt wie ein Katalysator in Bezug auf mehr Achtsamkeit im Umgang mit Umwelt und Natur.

Wir sehen uns gezwungen, lokal einzukaufen, unsere Freizeitaktivitäten anzupassen, statt an eine Besprechung in Berlin mal eben hinzufliegen, doch den Zoom Call vorzuziehen und auch sonst verbringen wir unsere Ferien eher innerhalb der Landesgrenzen, als eine lange Flugreise in Kauf zu nehmen. Nun sollte auch den Letzten unter uns inzwischen klar geworden sein, dass die Pandemie die Auswirkung unseres eigenen Handelns ist, wir achtsamer mit knappen Ressourcen umgehen und unseren Lebensstil nachhaltiger reflektieren sollten.

Umweltbewusstsein heisst aber nicht nur, mal auf das Plastiksäckli im Supermarkt zu verzichten oder auch mal eine pflanzenbasierte Ernährung in Betracht zu ziehen. Auch im Strassenverkehr können wir mit kleinen Massnahmen den Kraftstoffverbrauch senken, was nicht nur unserem Portemonnaie gut tut, sondern auch der Umwelt. Denn je weniger Kraftstoff verbraucht wird, desto weniger Treibhausgase werden ausgestossen. Besonders die Fahrweise und die Nutzung ist entscheidend – so zum Beispiel durch defensives Fahren, den Verzicht auf unnötige elektrische Verbraucher oder nicht benötigten Ballast.

Kurzstrecken vermeiden

Wir finden es auch mehr als bequem, mal schnell ins Auto zuspringen und 5 Minuten später beim Bäcker vorzufahren. Aber wusstest Du, dass ein Mittelklassewagen direkt nach dem Start rund 30 bis 40 Liter auf 100 Kilometer verbrennt, bevor die Betriebstemperatur erreicht ist? Daher Auto stehen lassen, zu Fuss gehen oder mal wieder das Velo nehmen. Das macht Spass, bringt den Kreislauf in Schwung und schont Umwelt. Unter Umständen bist du damit sogar schneller am Ziel.

Hohe Geschwindigkeiten führen nicht immer schneller ans Ziel

Bei über 100 km/h steigt dein Kraftstoffverbrauch überproportional an. Verbrauchst du nur 6 Liter auf 100 km bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h steigt dein Verbrauch auf bis zu 10 Liter pro 100 km, wenn du schneller als 100 km/h fährst. Im Allgemeinen kommst du durch die höhere Geschwindigkeit im Verhältnis nur wenig früher am Ziel an – warum also aufs Gas drücken? Die Umwelt dankt es dir.


Achte auf die Drehzahl

Schnelles Schalte und niedertouriges, gleichmässiges Fahren ist umweltfreundlich und spart Benzin. Schalten bei 30 km/h in den dritten, bei 40 in den vierten und bei 50 in den fünften Gang. Wer gleichmässig bei niedrigen Drehzahlen fährt, kann so den Spritverbrauch um 20 bis 25 Prozent senken.


Der richtige Reifendruck

Überprüfe regelmässig den Reifendruck. Ist er zu gering, erhöht sich der Rollwiderstand und damit der Kraftstoffverbrauch. Zudem verschleissen die Reifen so schneller, der Bremsweg wird länger, die Fahreigenschaft deines Autos verändert sich insbesondere in Kurven und im schlimmsten Fall kann ein Reifen sogar platzen. Automobilclubs empfehlen daher den Reifendruck alle 14 Tage beim Tanken zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Aber denk daran, dass Du alle 4 grad checkst, da sich der Druckunterschiedlich verändern kann. Grundsätzlich lieber mehr als zu wenig Druck und solltest Du dir unsicher sein, dann schau einfach im Handbuch deines Fahrzeugs nach.


Überflüssige Pfunde loswerden

Du hast es bislang nicht geschafft und fährst seit Wochen mit einem Kofferraum voll mit Altglas rum? Du warst zu müde nach den letzten Skiferien, den Gepäckträger abzumontieren und lässt ihn einfach bis zu den nächsten Ferien noch drauf? Entferne unnötigen Ballast: Ein ungenutzter Ski-oder Fahrradträger erhöht den Spritverbrauch um bis zu 25 Prozent, wenn ein Mittelklassewagen 120 km/h fährt. Auch ein voller Kofferraum erhöht den Kraftstoffverbrauch. Also Auto ausmisten und abrüsten und damit Umwelt und Portemonnaie entlasten.


Fahrtwind statt Klimaschleuder

Nutze die Auto-Klimaanlage und auch die Heizung nur, wenn Du sie wirklich brauchst. Eine Klimaanlage kann den Spritverbrauch im Stadtverkehr um bis zu 30 Prozent nach oben treiben. Bei einem Kleinwagen können das zwei Liter auf 100 km sein. Eine Heckscheibenheizung kann bis zu sieben Prozent mehr Kraftstoff verbrauchen.

Es lohnt sich also deinen Fahrstil zu überdenken und vorausschauend zu fahren: Mit kleinen Anpassungen reduzierst du den Kraftstoffverbrauch und damit die Umweltbelastung erheblich, fährst sicherer und sparst Geld.

Wir wären aber nicht autoSense, wenn wir nicht auch dafür eine bequeme Lösung hätten. Mit driveScore analysierst du deinen eigenen Fahrstil und kannst ihn sogar mit anderen autoSense Usern -natürlich anonymisiert- vergleichen. Die autoSense App gibt bei einem aktivierten Adapter Aufschluss darüber, wie du dich im Strassenverkehr bewegst. Mach es zu deiner persönlichen Herausforderung und versuche ein ökonomischer Fahrer zu sein. Für dich und der Umwelt zu Liebe.

Hier erfährst du mehr über driveScore.

Falls du weitere Tipps hast, wie man umweltschonender fahren kann, dann schreib uns über marketing@autosense.ch mit dem Betreff «Klimabewusstes Fahren». Jeden zusätzlichen Beitrag werden wir gern in unserem Blog veröffentlichen.

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