Eine Winter-Story – Kapitel 4

20.1.2020
Eine Winter-Story – Kapitel 4

Kapitel 4 – «Ein Berg von Schnee»

Am nächsten Tag bleibt es verdächtig lange still in der Ferienwohnung der Familie Schneider. Erstens war es am Abend bis zur Ankunft spät geworden. Nachdem die Eltern und Eli die schlafenden Mia und Liam in ihren Betten versorgt hatten musste das Auto ausgeräumt werden: Ski, Skischuhe, Wanderschuhe, Schneeschuhe, Koffer und Taschen, Stöcke und Handschuhe, Helme – «Skiferien sind grausam, was das Gepäck betrifft», stöhnt Dominik. Karin ist mit Eli dran, die von Dominik reingetragenen Schätze sorgfältig in den richtigen Schränken und Truhen zu versorgen. Als alles an seinem Plätzchen ist, haben es sich die drei nicht nehmen lassen, zusammen ein Glas Wein auf den anstehenden Urlaub zu trinken. Dabei waren es zwei, drei mehr geworden und die Uhr hatte schon lange den neuen Tag angezählt. Morgens gegen halb zehn sind dann alle rund um den Tisch versammelt. Mit etwas verklebten Augen blinzeln sie raus, wo der Schnee sich türmt. Und es ist noch lange nicht fertig: Unverdrossen schweben die Flocken vom Himmel runter.

«Ich glaube, wir machen einen ruhigen Tag», versucht Dominik die Pläne in die von ihm gewollte Richtung zu treiben. Karin widerspricht: «Du kannst doch mit den Kleinen raus, schlitteln gehen, oder!?» «Ja, Papa, wir gehen schlitteln», sind Mia und Liam sofort begeistert. «Ich gehe mal zu Fuss in den Volg und besorge uns das Essen für heute», plant Karin weiter. Da macht Dominik einen Gegenvorschlag: «Warum tauschen wir in den Ferien nicht mal die Rollen? Ich gehe ja auch sonst mit den Kids am Weekend ins Hallenbad. Geh du mit ihnen schlitteln und ich kümmere mich um Essen und Küche! Und morgen sehen wir weiter, wer was macht.» «Okaaayyy…», sagt Karin ob des überraschenden Vorschlags, «einverstanden!» Alle gehen in ihre Zimmer und ziehen die mitgebrachte Ski-Unterwäsche und die Skianzüge an. Eli hält Dominik kurz zurück: «Gibst du mir die Autoschlüssel? Und: Ich muss mit Juan im Tal noch schauen, ob er was zum Anziehen braucht. Ich bin erst gegen Abend wieder zurück.» Jetzt ist es an Dominik zu sagen «okaaaayyyy…». Er drückt ihr den Schlüssel in die Hand und mahnt: «Fahr vorsichtig bei diesem Schnee!»

Zuerst zieht Karin mit den beiden Kleinen los, dann Dominik mit den Einkaufstüten. Eli trödelt noch etwas rum, bis es Zeit ist, mit dem Auto zum Bahnhof unten im Tal zu fahren. Sie fährt vorsichtig, so wie es ihr die Fahrlehrerin beigebracht hat. Auf dem grossen Parkplatz vor dem Bahnhof stellt sie den Skoda ab und stapft im Schneegestöber Richtung Gleis. Bald schon fährt der Zug, einen Schneeschleier hinter sich herziehend, in die Halle ein. Juan steigt in einem dünnen Mäntelchen aus dem Zug und kommt fröstelnd auf Eli zu. Die beiden umarmen sich fest, sie setzt einen schmatzenden Kuss auf seine Lippen: «Komm, wir kaufen dir etwas Warmes zum Anziehen ein.»

Winter Landscape

Drei Stunden später sitzen die beiden mit ihren Einkäufen im Café und leisten sich eine schmackhafte Moccatorte, die Spezialität des Hauses. Draussen hat es unvermindert stark geschneit, die Wangen von Eli und Juan sind rot wegen der Kälte – und ob der Erwartungen des gemeinsamen Beisammenseins. Oben in der Wohnung checkt inzwischen der unruhig gewordene Dominik sein Handy. Laut dem Locator von autoSense steht das Auto immer noch am Bahnhof. «Das dauert aber…» wundert sich der Koch der Familie. «Ui, schon halb fünf!», ruft auch Eli unten im Tal nach einem Blick auf die Uhr: «Wir müssen los!» «Komm, lass uns noch etwas bleiben…», bettelt Juan, der etwas Angst vor der Familienkiste hat. «Nein», antwortet Eli, «wenn mein Vater kocht, muss man pünktlich sein!»

Die beiden zahlen und gehen Richtung Parkplatz. Eli bleibt dort erschrocken stehen: Vor ihnen breitet sich eine weite weisse Decke aus, nur ab und zu buckelig angehoben von den eingeschneiten Autos. «Mann», stöhnt die junge Frau, «ich weiss doch gar nicht mehr, wo ich das Auto abgestellt habe!» Und Juan fragt: «Einen Schneebesen hast du wohl auch nicht…?» Die beiden schauen sich verzweifelt an: «Ruf deinen Vater an», empfiehlt Juan. «Der weiss doch immer alles!» Eli grinst ob diesem nicht so versteckten Seitenhieb, korrigiert Juan mit «Mein Stiefvater!» und folgt dann doch dem Ratschlag.

«Dominik, wir haben ein Problem», sagt sie am Telefon und schildert die Notlage. Dominik zögert, überlegt – und weiss in der Tat Rat: «Du lädst jetzt im Apple Store die autoSense-App runter», weist er Eli an. Dann gibt er ihr die Login-Daten durch. «Nun kannst du den Standort des Autos abrufen!» Eli macht alles wie angewiesen und hält beim Wandern über den Parkplatz ihr Handy wie eine Wünschelrute vor sich hin: «Hier muss er sein», ruft sie und zeigt auf einen der Schneehügel. Juan zieht sich die neu gekauften Handschuhe an und wischt die Schneedecke von diesem Auto. Tatsächlich, ein Skoda. Und weil Dominik Eli gesagt hat, wo sie den Schneebesen findet, ist das Auto auch schneller als gedacht freigeschaufelt. Zwanzig Minuten später sitzen alle um den Esstisch und erzählen sich von ihren Abenteuern, ob im Schnee, im Café oder am Kochherd.

Eine Woche später kommt Dominik am Montag ins Büro. «Und, wie waren die Ferien?», fragt ihn sein Chef Matthias Meier. «Wunderbar», schwärmt Dominik, «und ich habe gleich noch Feldarbeit geleistet: Erinnerst du dich an den Fall, den du mir vor den Ferien aufs Pult geknallt hast?» Der Chef schaut Dominik fragend an: «Welchen Fall?»

Natürlich hat Matthias Meier schon lange vergessen, was vor Dominiks’ Ferien war. «Der Nachbarsstreit um den Neubau! Der spielte genau vor unserer Ferienwohnung!» erzählt ihm Dominik ganz begeistert. «Und, wer hat recht?», fragt Meier. «Wir natürlich», antwortet Dominik, «der Kläger hat die Pläne schlichtweg gefälscht, um den Bau zu verhindern. Hier ist mein Entwurf des Plädoyers.» Er wirft Meier eine Lesemappe hin. «Schön», nickt Matthias Meier bewundernd und denkt: Schön, wenn die Mitarbeiter auch noch in den Ferien arbeiten. Sagen tut er aber Dominik im strengen Ton: «Gell, die Arbeit kannst du dann nicht als Überstunden anrechnen lassen!» «Klar», sagt Dominik resigniert und denkt: Es hat sich während seinen Ferien wirklich nichts geändert. Vielleicht sollte er sich nach einem neuen Job umschauen…

Nicolas Noth
Nicolas Noth
CMO
Nicolas kommt aus der Start Up Szene und Mediabranche. Von da ist er als CMO zu autoSense gestossen und tut alles, um autoSense in der Kommunikation voranzutreiben. Und sonst liebt er Long Runs und Schlagzeug!
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